David Readman

Popkultur // Artikel vom 10.12.2007

Bei der recht poppigen Single „Dont Let it Slip Away“ ließen sich die von David Readman vorab angekündigten Whitesnake-Einflüsse vermissen und überhaupt wollte das Teil nicht so richtig zünden.

Zum Glück erweist sich der Song als einer der schwächeren des selbst betitelten Solo-Debuts (Frontiers/Soulfood) des blonden Pink-Cream-69-Frontmannes. Zwar lassen sich die zwölf Songs durchweg mit dem Label Spät-80er / Früh90er-Classic-Rock belegen, trotzdem hat Readman großen Wert auf Abwechslung gelegt.

Als da wären der wirklich leicht whitegesnakte Opener „Without You“, „No Peace For The Wicked“ wäre auch Ozzy gut zu Gesicht gestanden, „Prisoner Of Shame“ ist ein mächtig stampfender US-Rocker und im (nicht existenten) Video zu „Take These Tears“ könnte David prima auf dem Motorrad durch amerikanische Wüstenlandschaften fahren und eine ständig in Schwarz/Weiß-Flashbacks eingeblendete, in Unterwäsche melancholisch auf dem Bett liegende Frau besingen. Insgesamt eine wirklich schöne Platte, nicht nur für hoffnungslos Rückgewandte. -mex

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