Die Nerven

Popkultur // Artikel vom 18.02.2019

Weg von der zornigen Aggression alter Tage und gedämpfter im Sound.

Mit dem 2018er-Studioalbum hat sich die miesgelaunteste Rock-Band Deutschlands vom Post-Punk-Korsett befreit. Wie „Fluidum“, „Fun“ und „Out“ ist auch „Fake“ eine Konzeptplatte, deren zwölf Songs sowohl für sich als auch im Zusammenhang funktionieren.

Shoegaze, Noise und New Wave treffen auf kontrolliertes Punk-Gewitter mit psychedelischen Gitarrenriffs und Pop-Appeal – die Textzeile „Finde niemals zu dir selbst“ ist so etwas wie das neue Nerven-Credo und der Vergleich mit Tocotronic haftet ihnen nun mehr an denn je. Es hätte das Trio schlimmer treffen können. Support: die Karlsruher Slow-Popper Walls & Birds. -pat

Mo, 18.2., 20 Uhr, Kohi, Karlsruhe

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