Dudefest

Popkultur // Artikel vom 28.06.2009

„Volle Kanne, Hoschi!“

Bei diesem Satz schrillen beim INKA-Redakteur kurz jenseits der 30er-Marke die Alarmglocken, war doch das wiederholte Abspielen der Videokassette von „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ neben Wrestling-Gucken, Eisdisko und Thrash-Metal-Konzerten in der Oststadthalle eine von vielen heute fast vergessenen Endachtziger-Vergnügungen.

Da kann ein Festival unter diesem Motto ja eigentlich nur ein Bringer sein, und dementsprechend ist auch das Billing beim ersten „Dudefest Germany“: Coalesce spielen krachigen Chaoscore, Wolves In The Throne Room sind eine fast mystisch gehypte, Black-Metal-angehauchte US-Band, Kylesa eher stonerhaft-doomig, genauso Torche, und die California-Boys von Graf Orlock haben gar ihr eigenes herrlich-grässliches Genre erfunden, den Cinemagrind.

Grindcore und Chaoscore meets Filmzitatsamples, da nehmen sich Ghostlimb mit ihrem traditionellen Hardcore fast bieder aus. Ein Highlight aus dem fast lokalen Untergrund sind Black Shape of Nexus mit ihrem Schädel spaltenden Slow/Doomcore. Die Mannheimer waren kürzlich mit Wino auf Tour, das sagt alles! -mex

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 7 und 8.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 15.11.2020

Das 2016 gestorbene sich stetig künstlerisch neuerfindende Pop-Chamäleon ist eigentlich unnachahmbar.



Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Die Karlsruher Kontrabassistin Rosanna Zacharias hat GitarristeBoris Frenzl und Jonas Stiegler (Drums) um sich geschart.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Als „schönsten Blume des Genres“ wurden sie im ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ anmoderiert.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Auch in diesen Zeiten ist ein Trip in unbekannte, ferne Welten möglich.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Zum 30. Mal lädt der langjährige und in KA heimisch gewordene BAP-Schlagzeuger Jürgen Zöller zur gemeinsamen Session.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Vom Theater aus hat sich die Pariserin Noëmi Waysfeld der Musik neu angenähert, die schon in ihrem Elternhaus präsent war.