Emel Mathlouthi

Popkultur // Artikel vom 12.04.2018

Emel Mathlouthi (Foto: Mehdi Hassine)

Die in Tunesien aufgewachsene Stimme des Arabischen Frühlings ist in ihrem Heimatland Persona non grata.

In letzter Konsequenz wanderte Emel Mathlouthi nach Frankreich aus. Ihr Track „Mal Kiit“, mit dem sie international bekannt wurde und der auch in vielen Indie-Discos gespielt wird, ist mit seinem dunkel-treibenden 80’s-Touch aber wenig typisch für ihre von vielschichtigen Percussion-Sounds durchzogenen Songs, die jenseits von „klassischer Weltmusik“ Electronica und Trip-Hop, tunesischen Folk und arabische Elemente mit der Welt der Drones und Electronic-Avantgarde verbinden.

Ihr zweites Album „Ensen“ von 2017 wurde eben remixt, „Ensenity“ enthält Remixe von Produzenten wie Vladislav Delay/AGF (wohinter sich die Exil-Karlsruherin Antje Greie-Fuchs verbirg), Free The Robots oder Ash Koosha. Tolles Booking! -rw

Do, 12.4., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhe

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