Emel Mathlouthi

Popkultur // Artikel vom 12.04.2018

Emel Mathlouthi (Foto: Mehdi Hassine)

Die in Tunesien aufgewachsene Stimme des Arabischen Frühlings ist in ihrem Heimatland Persona non grata.

In letzter Konsequenz wanderte Emel Mathlouthi nach Frankreich aus. Ihr Track „Mal Kiit“, mit dem sie international bekannt wurde und der auch in vielen Indie-Discos gespielt wird, ist mit seinem dunkel-treibenden 80’s-Touch aber wenig typisch für ihre von vielschichtigen Percussion-Sounds durchzogenen Songs, die jenseits von „klassischer Weltmusik“ Electronica und Trip-Hop, tunesischen Folk und arabische Elemente mit der Welt der Drones und Electronic-Avantgarde verbinden.

Ihr zweites Album „Ensen“ von 2017 wurde eben remixt, „Ensenity“ enthält Remixe von Produzenten wie Vladislav Delay/AGF (wohinter sich die Exil-Karlsruherin Antje Greie-Fuchs verbirg), Free The Robots oder Ash Koosha. Tolles Booking! -rw

Do, 12.4., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 16.12.2018

Nach dem 2016er „Knockdown“ mit über 3.000 Besuchern hat sich das größte und härteste Hallenfestival Südwestdeutschlands letzten Winter erst mal durchschütteln müssen.



Popkultur // Tagestipp vom 31.10.2018

Am All Hallows’ Evening lässt Schänken-Chef Klaus Höger seine Resident-Band abgehen.





Popkultur // Tagestipp vom 31.10.2018

Zum siebten Mal verkleiden Justin Novas Curbsides vor Allerheiligen bekannte Melodien von „Hells Bells“ bis zum „Ghostbusters“-Theme in bestgelaunte Surf-Rock-Reggae-Tracks.





Popkultur // Tagestipp vom 31.10.2018

Was die Dudes und Dudettes an Halloween treiben, ist mittlerweile klar.





Popkultur // Tagestipp vom 17.10.2018

Bluesmann mit Hang zur Poesie oder Singer/Songwriter mit Blues-Vorliebe?





Popkultur // Tagestipp vom 17.10.2018

Nach Ken Russels 71er Nunsploitation-Movie benannt haben sich die Neapolitaner The Devils.