Fire On Dawson – „7 Billion And A Nameless Somebody“

Popkultur // Artikel vom 06.01.2013

Mit vorhersehbaren Song-Strukturen ist beim Karlsruher Progressive-Rock-Vierer eher nicht zu rechnen.

Schon das 2010er Debüt „Prognative“ wusste gekonnt mit komplexen Taktrastern, Rhythmus- und Stimmungswechseln zu spielen; der Nachfolger „7 Billion And A Nameless Somebody“ (Degressive Records) behält dessen düster-melancholische Atmosphäre bei, die in den locker auch mal siebenminütigen Tracks nach oben wie nach unten ausschlagen kann.

Auf wütende Gitarrenattacken folgen bedächtige Passagen, Ankur Batra versteht mit seinem bis zum Growl (Anspieltipp: „God Of The Lost“) ausartenden Gesang beides zu akzentuieren. Und weil früher oder später die melodische Hook einsetzt, halten Fire On Dawson den Hörer problemlos bei der Stange. -pat

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