Jazzfestival Karlsruhe ’19

Popkultur // Artikel vom 01.08.2019

Max Andrzejewskis Hütte (Foto: Dovile Sermokas)

Das Jazzclub-Highlight schlechthin ist das Jazzfestival (16.-19.10.), für das der VVK am 1.8. beginnt.

Die sechste Auflage startet am Mi, 16.10. direkt mit einer Supergroup: Zum Quintett des profilierten amerikanischen Pianisten Marc Copland gehören auch Trompeter Randy Brecker, Saxofonist David Liebman, Bassist Drew Gress und Drummer Joey Baron (20 Uhr, Tollhaus). Am Do, 17.10. gibt’s mit der Band von Pianist André Haaf, dem Felix-Hauptmann-Trio und der Formation Young Generation spannende Newcomer bei der „Jazz Discovery“ im Jubez zu entdecken. Beginn ist 20 Uhr.

Weiter geht’s im ZKM: Die mit dem „Neuen Deutschen Jazzpreis“ ausgezeichnete Formation Max Andrzejewskis Hütte war zuletzt 2017 inklusive Chor in Karlsruhe. Nun erweitern Sängerin Cansu Tanrikulu und Keyboarder/Gitarrist Jörg Hochapfel den mitreißenden, bisweilen crazy Sound. Die Band spielt ein Tribute-Konzert für Robert Wyatt, bekannt durch Soft Machine.

Danach tritt mit dem Pablo Held Trio eines der wichtigsten deutschen Klaviertrios auf. Mit seinen langjährigen Weggefährten, Bassist Robert Landfermann und Drummer Jonas Burgwinkel, stellt Held das von „energisch improvisationslustiger Poesie“ getragene Album „Investigations“ vor (19.30 Uhr bzw. 21.30 Uhr). Für den Samstag ist noch nicht alles fix. Was man Stand Ende Juni weiß, lässt aber aufmerken: Das Quintett Pilgrim des Saxofonisten Christoph Irniger gehört laut „Jazzethik“ zu den größten Versprechen des zeitgenössischen Schweizer Jazz. „Der große Stilist mit seinem warmen Klang“ stellt seine aktuelle CD „Crosswinds“ vor (20 Uhr, Medientheater).

Den Auftakt im Foyer macht die Kons-Bigband feat. Teddy Schmacht, Sean Guptill und Tunc Süzer mit einem „Rat Pack“-Special (19 Uhr), danach geht’s mit fettem Vintage-Sound weiter. Wie Martin Meixner bei „Matchtape“ in die Tasten seiner Hammond-Orgel haut, hat unglaubliche Schubkraft (22 Uhr). Den Festival-Nachklapp liefern die „Jazz Classix“ zu Ehren von Miles Davis’ Klassiker „Bitches Brew“ (Mo, 21.10., 20 Uhr, Jubez). -er

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