JazzToday: Dieter Ilg & Tord Gustavsen

Popkultur // Artikel vom 14.04.2010

Dieter Ilg wagte sich 2009 an Gassenhauer und heimeliges Liedgut wie „Frère Jacques“ und „Der Mond ist aufgegangen“.

Was im schlechtesten Fall als künstlerische Spinnerei massiv hätte schiefgehen können, wurde zu einem Beleg seines Könnens. Die Titel klangen schlichtweg so, als wären sie schon immer für ein Jazztrio gemacht worden.

Nun geht einer der besten deutschen Bassisten einen Schritt weiter: Mit Rainer Böhm (Piano) und Patrice Heral (Drums, Perkussion) wagt er sich an die Verjazzung von Verdis Erfolgsoper „Otello“. „Intellektuell anspruchsvoll und in hohem Maße unterhaltsam“, so die SZ.

Der zweite im Bunde: Pianist Tord Gustavsen, dessen zartschmelzende, fein pointierten Klangminiaturen etwas geradezu Magisches ausstrahlen und Stimmungsbilder jenseits von Zeit und Raum zeichnen. Einmal gehört, lässt einen die atmosphärische Musik des Norwegers nicht mehr los. In Karlsruhe spielt er mit seinem Quartett. -er

Mi, 14.4., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhewww.tollhaus.de www.jazzclub.de www.dieterilg.de www.myspace.com/tordgustavsentrio

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