John Mayall

Popkultur // Artikel vom 26.05.2009

Zu behaupten, John Mayall habe den britischen Blues erfunden, ginge wahrscheinlich zu weit:

Das war wohl Alexis Korner. Aber dass er wesentlich dazu beigetragen hat, diese uramerikanische Musik in Europa populär zu machen, lässt sich kaum bezweifeln. Oder sagen wir es so: Ohne ihn würde heute wohl Acker Bilk an Stelle der Stones durch Stadien touren.

Mayall hat uns also einiges erspart und obendrein haben ein paar später ziemlich berühmte Leute wie Charlie Watts, Eric Clapton, Jack Bruce, Peter Green, Mick Fleetwood, Andy Fraser oder Mick Taylor ihre Karriere in seiner Band, den Bluesbreakers, begonnen.

Auch auf dieser Tour ist der große alte Mann des weißen Blues mit einer neuen Band zu sehen – trotz seiner 75 Lenze ist Mayalls Energie ungebrochen und ein Konzert mit ihm sollte man nicht verpassen. -mex


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 7 plus 2.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL