Jupiter Jones

Popkultur // Artikel vom 29.10.2011

Jupiter Jones haben sich die Emo-Schuppen der frühen Jahre ein wenig von den Schultern geklopft und mit Punk-Dreck ersetzt, so dass man den öligen Zeigefinger schon mal zur Decke stre­cken kann.

„Hallo Angst, du Arschloch!“, brüllt Nicholas Müller der Seelenschwere entgegen, ohne ihr ganz entrinnen zu können („Oh, hätt’ ich Dich verloren“).

Das Quartett aus der Eifel vertont das ewig maue Gefühl im Magen, dass da noch etwas ist, wo man hin muss, dass alles besser sein könnte und dass man auf dem Weg zum Ziel auch zurückbleiben kann. Trotzdem scheint die Band zumindest schon mal bei sich selbst angekommen zu sein. Das vierte Album heißt schlicht „Jupiter Jones“. -mex

Sa, 29.10., 19 Uhr, Substage, Karlsruhe

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