Jupiter Jones

Popkultur // Artikel vom 29.10.2011

Jupiter Jones haben sich die Emo-Schuppen der frühen Jahre ein wenig von den Schultern geklopft und mit Punk-Dreck ersetzt, so dass man den öligen Zeigefinger schon mal zur Decke stre­cken kann.

„Hallo Angst, du Arschloch!“, brüllt Nicholas Müller der Seelenschwere entgegen, ohne ihr ganz entrinnen zu können („Oh, hätt’ ich Dich verloren“).

Das Quartett aus der Eifel vertont das ewig maue Gefühl im Magen, dass da noch etwas ist, wo man hin muss, dass alles besser sein könnte und dass man auf dem Weg zum Ziel auch zurückbleiben kann. Trotzdem scheint die Band zumindest schon mal bei sich selbst angekommen zu sein. Das vierte Album heißt schlicht „Jupiter Jones“. -mex

Sa, 29.10., 19 Uhr, Substage, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 6 und 9.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 28.11.2020

Nachdem im November keine Veranstaltungen mit Publikum mehr stattfinden dürfen, nimmt die Kulturhalle wieder ihre Livestreamreihe auf.





Popkultur // Tagestipp vom 31.10.2020

„Heavy Rock für die Kinder der Nacht“ haben sich The Vamypres auf den Grabstein geschrieben.





Popkultur // Tagestipp vom 31.10.2020

Theresa Stroetges schafft es mit jedem Album, anders zu klingen.





Popkultur // Tagestipp vom 30.10.2020

Max Zentawers Interesse reicht vom Jazz über Rock und lateinamerikanische Musik bis zu Avantgarde und freier Improvisation.