Jupiter Jones

Popkultur // Artikel vom 29.10.2011

Jupiter Jones haben sich die Emo-Schuppen der frühen Jahre ein wenig von den Schultern geklopft und mit Punk-Dreck ersetzt, so dass man den öligen Zeigefinger schon mal zur Decke stre­cken kann.

„Hallo Angst, du Arschloch!“, brüllt Nicholas Müller der Seelenschwere entgegen, ohne ihr ganz entrinnen zu können („Oh, hätt’ ich Dich verloren“).

Das Quartett aus der Eifel vertont das ewig maue Gefühl im Magen, dass da noch etwas ist, wo man hin muss, dass alles besser sein könnte und dass man auf dem Weg zum Ziel auch zurückbleiben kann. Trotzdem scheint die Band zumindest schon mal bei sich selbst angekommen zu sein. Das vierte Album heißt schlicht „Jupiter Jones“. -mex

Sa, 29.10., 19 Uhr, Substage, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 5 und 5.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 24.01.2021

In der Regel im Herbst kehrt der in Moskau geborene und seit 1990 in den USA lebende Misha Feigin nach Europa zurück, um mit Helmut Bieler-Wendt und Johannes Frisch Moscow By Heart zu beleben.





Popkultur // Tagestipp vom 23.12.2020

Der Jazzclub Karlsruhe streamt sich ins neue Jahr.





Popkultur // Tagestipp vom 12.12.2020

Da aktuell keine Livegigs steigen dürfen, wird das „New Bands Festival“ im Dezember gratis aus dem Substage gestreamt.