Maxïmo Park & Imarhan

Popkultur // Artikel vom 03.08.2018

Imarhan

Eine Zeitung attestierte Maxïmo Park (Fr, 3.8., 20.30 Uhr) kürzlich eine „urwüchsige Britishness“ und zitierte kurzerhand Heroen wie The Who, The Clash und die Rolling Stones.

Andere wollen Franz Ferdinand, Bloc Party oder Razorlight ausmachen. Himmel. Am besten vergleicht man Maxïmo Park mit sich selbst: Die Riffs sind betont markig, die Melodien eingängig und plakativ, das Level an schrammeliger Quirligkeit hoch. Davon bildet auch das sechste Studioalbum der Indie-Pop-Haudegen, „Risk To Exist“, keine Ausnahme.

Das „Zeltival“ endet mit Imarhan (So, 5.8., 20.30 Uhr), die den typischen Tuareg-Sound durch Blues-, Rock- und Funk-Elemente sowie die algerische Tanzmusik Rai erweitern. Wer Pioniere des Wüstenrock wie Tamikrest und Tinariwen mag, sollte sich diese spannende Band nicht entgehen lassen. -er

Zetival, Tollhaus, Karlsruhe

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