MC Toasta – „German Shaolin“

Popkultur // Artikel vom 20.06.2010

Der „Single Pimmel“ ist ab.

MC Toasta dropped sein drittes Album „German Shaolin“ (Miccheck Records), und der bislang auch gerne mal prollig auftretende Breakbadenser beansprucht mit den 17 neuen Tracks Vorbildfunktion und Verantwortung. Den „Gangbanker“ lässt Südwestwind-Crew-Member und Label-Owner Torsten Furrer ebenso zurück wie seinen TV-Auftritt bei „Britt“, wo er einst noch beleibte Damen disste. Stattdessen geht ein Underground-Rapper nach vorne: von Eastern-Zitaten und gepimpten „Masters Of The Universe“-Einspielern durchsetzte Rhymes, variabelste Beats und eingängige Loops. Die kommen wie bei „Mehr Potenzial“ so richtig klasse, wenn sie von E-Gitarre und Schlagzeug-Samples betrieben sind, können aber auch wunderbar auf Streichern oder Piano. Und drüber flowt Toasta, erzählt von der Zeit als Karate Kid bei den chinesischen Mönchen, rechnet mit dem Vater ab, besingt die Wurzeln, thematisiert immer wieder seinen Sieg gegen die Leukämie und zeigt – wenn auch unmissverständlich positioniert – etwas viel Flagge. Conscious Rap geht dann doch nochmal anders. -pat

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 5 und 7?

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 15.11.2020

Das 2016 gestorbene sich stetig künstlerisch neuerfindende Pop-Chamäleon ist eigentlich unnachahmbar.



Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Die Karlsruher Kontrabassistin Rosanna Zacharias hat GitarristeBoris Frenzl und Jonas Stiegler (Drums) um sich geschart.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Als „schönsten Blume des Genres“ wurden sie im ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ anmoderiert.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Auch in diesen Zeiten ist ein Trip in unbekannte, ferne Welten möglich.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Zum 30. Mal lädt der langjährige und in KA heimisch gewordene BAP-Schlagzeuger Jürgen Zöller zur gemeinsamen Session.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Vom Theater aus hat sich die Pariserin Noëmi Waysfeld der Musik neu angenähert, die schon in ihrem Elternhaus präsent war.