Melody Gardo, Mélissa Laveaux & Morcheeba

Popkultur // Artikel vom 29.07.2018

Morcheeba

Melody Gardot animierte einen Kritiker jüngst zum Ausruf.

„Mehr Bühnenpräsenz hat nur noch Nina Simone besessen!“ Kein Wunder angesichts ihrer intensiven Konzertdramaturgien zwischen entrücktem Vocal Jazz, luftigem Bossa, erdigem Blues und poetischen Chansons (So, 29.7., 20.30 Uhr). Noch eine starke Künstlerpersönlichkeit ist Mélissa Laveaux. Es gibt kein aufgerüschtes Setting, keine Materialschlachten, „nur“ kantige, elektrisierende, pure Songs. Die aktuelle CD „Radyo Siwèl“ ist ein Fingerzeig auf die Heimat ihrer haitianischen Eltern und eine Hommage an die rebellische Kraft von Musik (Di, 31.7., 20.30 Uhr).

Die britische Trip-Hop-Instanz Morcheeba ist mit Unterbrechungen seit gut drei Jahrzehnten im Geschäft und längst eine Marke. Sängerin Skye Edwards und Gitarrist Ross Godfrey gewinnen mit „Blaze Away“ daher vielleicht keinen Innovationspreis, wie „Intro“ zu den groovelastigen Chillout-Sounds schreibt. Für einen gediegenen Sommerabend ist das aber trotzdem top (Mi, 1.8., 20.30 Uhr). -er

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