Michael Wollny & Klangwelten-Festival

Popkultur // Artikel vom 12.11.2015

„Erneut auf ins Dunkle, Unbekannte, Offene“ wollte er aufbrechen mit seinem neuen Solo-Album, den „Nachtfahrten“, seinen „Kosmos erweitern, erforschen, ausbauen“.

Für Michael Wollny ist Jazz vor allem die unbegrenzte Vielfalt der Möglichkeiten, auch derer, die man noch nicht kennt. Er experimentiert mit Orchesterbesetzung, um dann doch wieder allein am Klavier zu sitzen, dessen Bearbeitung durch Wollny mitunter auch mal als „punkig“ belabelt wird.

Die „Nachtfahrten“ führen von Twin Peaks über das Bates-Hotel aus Psycho bis zu den Schlössern aus Edgar Allan Poes „Metzengerstein“ und sind erst vorbei, wenn Wollny sich mit Eric Schaefer (Drums) zum Duo oder mit Schaefer und Christian Weber (Bass) zusammentut. Im zweiten Saal gastiert das Klangwelten-Festival von Rüdiger Oppermann – diesmal u.a. mit Zawose Family aus Tanzania, Jazztrompeter Terrence Ngassa aus Kamerun und dem Hulusi-Spieler Cheng Xing Fu aus Tsingdao. -fd

Do, 12.11., 20 Uhr, Tollhaus, Karlsruhe

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