Philipp Boa & The Voodooclub

Popkultur // Artikel vom 28.09.2007

Mit Pia Lund schuf Philipp Boa in den 80ern mit Alben wie "Philister" oder "Aristocracie" einen bis heute einzigartig originären Avantgarde-Pop-Sound, der ihn eigentlich zu dem deutschen Popstar hätte machen können.

Wenn Boa denn gewollt hätte. Auf seiner neuen CD "Faking To Blend In" (Motormusic) ist Pia Lund zurück – und auch Boa: Die CD knüpft scheinbar nahtlos an seine vor Melodien und Breaks strotzenden frühen Alben an. Zuständig für den fantastischen Sound ist Producer Tobias Siebert, der als Multiinstrumentalist auch gleich selbst einen Gutteil des Albums eingespielt hat: Siebert, besser bekannt durch seine Bands Delbo und die tollen klez.e, setzt klar auf Rhythmus und den Bass als Melodieinstrument: Heraus kommt toller, weil immer etwas widerborstiger Pop zum Tanzen – und Zuhören. Das Comeback des Jahres! -rw


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 2 plus 4.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 15.04.2021

In Geduld üben müssen sich die Fans von Marc Marshall.





Popkultur // Tagestipp vom 30.03.2021

Wer sich in der Hip-Hop- oder Hardcore/Metal-Szene bewegt, dem ist Lucas Ell ganz sicher schon einmal über den Weg gelaufen.





Popkultur // Tagestipp vom 29.03.2021

Vier Instrumente (darunter Geige, Saxofon und Klavier), und den Chorgesang (KIT-Konzertchor) beherrscht Arnika Sudhaus, aber die große Bühne überlässt sie nur zu gerne ihren zahlreichen MusikerfreundInnen.





Popkultur // Tagestipp vom 28.03.2021

Mitten auf dem Werderplatz zwischen Bars wie Iuno und Electric Eel liegt das Kohi.