Rokia Traoré

Popkultur // Artikel vom 02.07.2009

Wenn Rokia Traoré über ihre Songs spricht, wirkt sie fast so leidenschaftlich wie auf der Bühne.

„Musik hängt von der Person ab, die sie macht, und ich bin nun mal Afrikanerin“. Ende der Diskussion mit dem konservativen Lager. Die polyglotte Sängerin und Gitarristin wird von ihren Fans als musikalische Botschafterin Malis gefeiert.

Ein Indiz dafür, das Rokia Traoré tatsächlich mit das Beste ist, was der westafrikanischen Musikkultur passieren konnte, liefert ihr Album „Tchamantche“ (Out Here/Indigo), auf dem sie ihre ganz eigene Sprache findet.

Anstatt sich panisch an musikalische Traditionen zu klammern, bis sie einstauben, überführt sie diese lieber in die Moderne. Wenn man so will, ist Traoré somit die Verkörperung von Vergangenheit und Zukunft. Chapeau! -er

Do, 2.7., 20.30 Uhr, „Zeltival“ beim Tollhaus, Karlsruhe
www.zeltival.de
www.myspace.com/zeltival
www.rokiatraore.net
www.myspace.com/rokiatraore

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