Russian Circles & Chelsea Wolfe

Popkultur // Artikel vom 31.10.2013

Nicht, dass Songwriter-Hoffnung Chelsea Wolfe (Sacramento) auf ihren ersten Alben wahnsinnig sonnige Töne angeschlagen hätte, machte sie mit ihrem doomigen, teilweise gitarrenwandigen Folk bereits Musik für all die, deren Herz so richtig erst ab Mitte November aufgeht.

Die neue Platte „Pain Is Beauty“ jedoch setzt durch den wesentlich elektronisch-unterkühlteren Sound noch mehr auf das Wühlen in düsteren Abgründen.

Über den lichtundurchlässigen Arrangements schwebt dazu ihre in allen Grautönen funkelnde Stimme, mit der sie einen ähnlich ätherisch-verschwommenen Vintage-Grusel erzeugen kann wie Großmeisterin Beth Gibbons.

Unbedingt sehenswert sind auch die Düster-Postrocker und Labelmates von Russian Circles (Chicago) mit ihrem mächtig komplexen, teils bombastischen und metallastigen Instrumentalrock. -swi

Do, 31.10., 20.30 Uhr, Jubez, Karlsruhe

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