Schamlos

Popkultur // Artikel vom 27.05.2011

No Shame zocken namensgerechten astreinen Crust in der Tradition von From Ashes Rise, gepaart mit der Melancholie von Jawbreaker oder Mike Ness.

Die Finnen stehen seit mehr als einem Jahrzehnt für kompromisslosen DIY-Punk, und nach jahrelangem Touren durch ganz Europa, Hunderten von Konzerten und fünf Alben haben No Shame den Beweis erbracht, dass Punk nicht immer nur platter Nihilismus und No Future, sondern genauso von Reggae oder Bruce Springsteen beeinflusst sein kann.

Rebellion geht auch anders: in Form der permanenten Verweigerung gegenüber großen Plattenfirmen, Myspace oder Kommerz. No Shame haben ihren ganz persönlichen Stil, und sie zeigen jedem, der ihre künstlerische Freiheit angreift, den Mittelfinger. Mit dabei: Lost Again. -mex

Fr, 27.5., 20 Uhr, Alte Hackerei, Karlsruhe

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