Soft Machine

Popkultur // Artikel vom 06.10.2007

Soft Machine, benannt nach dem Roman von W.S. Burroughs, waren eine der freakigsten und wandlungsfähigsten Bands der 70er Jahre.

Ihr Einfluss ist bis heute ungebrochen. Von verspulten Psychedelic-Pop-Songs über freien Fusion-Jazz-Rock hin zu krautigen Freeform-Impro-Jams – wer auch gerade zur Bandbesetzung zählte, hohe Musikalität ohne Scheuklappen war stets das Markenzeichen des Urgesteins der Canterbury-Szene. Robert Wyatt, Hugh Hopper, Alan Holdsworth, Mike Rattledge, Elton Dean oder Keith Tippett – sie alle waren oder sind noch Mitglied bei Soft Machine – wer kriegte da keine feuchten Augen?

Vor drei Jahren nahmen Elton Dean (2006 verstorben), Hugh Hopper, John Marshall und John Etheridge den in den 80ern gelockerten Faden wieder auf – nicht als Nostalgie-Zirkus, sondern mit Entdeckerdurst und experimentellem Wagemut, dokumentiert auf der neuen Studio-CD "Steam" (Moonjune): Keine Retro-Nummer, sondern zeitgenössischer, virtuoser, funkiger Jazz/Rock, satte Grooves und solistische Ausflüge inbegriffen. Vorhang auf für eine frischgebliebene Legende! –th

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