Songhoy Blues

Popkultur // Artikel vom 12.07.2015

Dieses Quartett tritt an, die Stämme Malis kulturell zu vereinen.

Gegründet haben sich die aus drei Muslimen und einem Katholiken zusammengesetzten Songhoy Blues als unmittelbare Reaktion auf die 2013 errichtete islamistische Gewaltherrschaft im Norden des Landes – und deren Drohung, das Musizieren mit dem Herausschneiden der Zunge zu bestrafen.

Inzwischen sind die Jihadisten abgezogen; der oft mit der Tuareg-Band Tinariwen verglichene Sound von Aliou, Garba und Oumar Touré (trotz Nachnamensgleichheit nicht verwandt) sowie Nathanel Dembelé, deren Bandname auf das alle Ethnien einschließende Königreich Songhai im 14. Jahrhundert zurückgeht, wird noch lange nachklingen. -pat

So, 12.7., 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 22.09.2018

Mit seinem Unten-oben-und-draußen-Festival feiert das Substage zum dritten Mal auf ebenso vielen Areas die Herbst/Winter-Saisoneröffnung.





Popkultur // Tagestipp vom 21.09.2018

Nach der Sommerpause meldet sich das Kulturzentrum Tempel mit einem prallen Konzertpaket zurück.





Popkultur // Tagestipp vom 19.08.2018

„Fast, gritty and melodic“ charakterisieren die Ditches aus Stockholm völlig treffend ihren Garage-Rock.





Popkultur // Tagestipp vom 17.08.2018

Beim Jazz-Festival im Stiftspark Klingenmünster werden traditionell an jedem Abend zwei Konzerte gespielt.





Popkultur // Tagestipp vom 14.08.2018

Ihr letzter Europa-Besuch ist gut und gerne zehn Jahre her.





Popkultur // Tagestipp vom 10.08.2018

Der einst vom Verein Alemannia Eggenstein alleine hochgezogene Event mit Coverbands punktet trotz Professionalisierung noch immer mit familiärem Flair und idealer Location am Wald.