Songhoy Blues

Popkultur // Artikel vom 12.07.2015

Dieses Quartett tritt an, die Stämme Malis kulturell zu vereinen.

Gegründet haben sich die aus drei Muslimen und einem Katholiken zusammengesetzten Songhoy Blues als unmittelbare Reaktion auf die 2013 errichtete islamistische Gewaltherrschaft im Norden des Landes – und deren Drohung, das Musizieren mit dem Herausschneiden der Zunge zu bestrafen.

Inzwischen sind die Jihadisten abgezogen; der oft mit der Tuareg-Band Tinariwen verglichene Sound von Aliou, Garba und Oumar Touré (trotz Nachnamensgleichheit nicht verwandt) sowie Nathanel Dembelé, deren Bandname auf das alle Ethnien einschließende Königreich Songhai im 14. Jahrhundert zurückgeht, wird noch lange nachklingen. -pat

So, 12.7., 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 9 und 2?

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 15.11.2020

Das 2016 gestorbene sich stetig künstlerisch neuerfindende Pop-Chamäleon ist eigentlich unnachahmbar.



Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Die Karlsruher Kontrabassistin Rosanna Zacharias hat GitarristeBoris Frenzl und Jonas Stiegler (Drums) um sich geschart.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Als „schönsten Blume des Genres“ wurden sie im ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ anmoderiert.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Auch in diesen Zeiten ist ein Trip in unbekannte, ferne Welten möglich.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Zum 30. Mal lädt der langjährige und in KA heimisch gewordene BAP-Schlagzeuger Jürgen Zöller zur gemeinsamen Session.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Vom Theater aus hat sich die Pariserin Noëmi Waysfeld der Musik neu angenähert, die schon in ihrem Elternhaus präsent war.