Tankard

Popkultur // Artikel vom 05.10.2012

Der Chef wünscht im Heft keine Verherrlichung von Alkoholmissbrauch.

So auch nicht von Bands, die eine solche Verherrlichung betreiben oder ihr Vorschub leisten! Kein Problem, über Tankard kann man nämlich auch mal ganz nüchtern schreiben. Was über dem bierseligen Image der Frankfurter meist vergessen wird, ist nämlich, dass sie in den vergangenen dreißig Jahren im Probekeller nicht nur viel gesoffen, sondern offenbar noch mehr geübt haben.

Denn mit nur zwei verbliebenen Gehirnzellen und zittrigen Fingern ließe sich eine Thrash-Granate erster Garnitur wie „A Girl Called Cerveza“, das 15. (!) Studioalbum von Gerre und Co, nämlich nicht bewerkstelligen. Von vergangenen Großtaten wie „Zombie Attack“, „Chemical Invasion“ oder „The Morning After“, die Tankard neben Kreator, Sodom und Destruction als respektable Vertreter des Teutonen-Thrash etablierten, ganz zu schweigen. -mex

Fr, 5.10., 21 Uhr, Substage, Karlsruhe

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