Teenage Death­explosion - „The Fire Temples“

Popkultur // Artikel vom 30.12.2012

Tahtahtata, düdeldidüüüh, sanfte Keyboard-Klänge umschmeicheln die Hörmuschel.

Doch die Prelude ist nur ein kurzes Ablenkungsmanöver. Ab Sekunde 53 von „The Fire Temples“ bestürmen Teenage Deathexplosion den arglosen Musikkonsumenten mit nicht mehr nachlassendem Ingrimm: Magenverdrehende Blast-Beat-Attacken (selten unter 210 bpm), hardcorelastige, fett groovende Gitarren und Vocals wider jede natürliche Kehlkopfanatomie, das sind die hervorstechendsten Stilmerkmale der Karlsruher.

Technisch umgesetzt ist das erbarmungslose Schlachten durchweg auf höchstem Niveau. Besondere Erwähnung verdient die „Gesangsleistung“ von Dennis Winter: Wie ein infernalischer Ein-Mann-Zombie-Chor schreit, growlt, rülpst und keift sich der Ex-Mortifer-Shouter durch die zehn Hassklumpen, dass schon vom Zuhören der Hals weh tut. Dafür würden sich andere Bands zwei oder drei Vocalisten leisten... -mex

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