Tocotronic

Popkultur // Artikel vom 01.08.2015

Für ihr „Rotes Album“ und Dirk von Lowtzows neue Pop-Verliebtheit fliegen den Tocos die Kritikerherzen gerade nur so zu.

Aber das tun sie eigentlich bei jedem Release, seit das damalige Trio 1995 schrammeligst bekundet hat, „Teil einer Jugendbewegung“ sein zu wollen und keine Akademikerdisko mehr ohne „Das Geschenk“, „Hier ist der Beweis“ und „Hi Freaks“ auskommt.

Der Rückbesinnung aufs Rockistische ist mit dem unbetitelten „Wie wir leben wollen“-Nachfolger im roten Quadrat am 1.5. die vom Pop geküsste zweite Neuausrichtung nach „K.O.O.K.“ gefolgt – weltoffen, leichtgängig, die Entdeckung der Liebe und der Romantik. Und wer mehr als das herauslesen möchte, muss schon den alten Sponti-Spruch vom Politischen und Privaten hervorkramen. -pat

Sa, 1.8., 20.30 Uhr, Zeltival, Tollhaus, Karlsruhe

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