Trans Am

Popkultur // Artikel vom 14.03.2007

Die musikalische Ausrichtung ist bei Trans Am weder aus der Besetzung – Nathan Means (Bass, Keyboards, Vocals), Phil Manley (Bass, Keyboards, Gui­tar, Vocals) und Sebastian Thomson (Multiinstrumentalist / Drumming / Program­ming) – noch ihren Alben ersichtlich.

Für die erste, rein instrumentale CD, auf der die Band elektronische Musik mit Gitarre und Bass mischt, heftet man ihr Mitte der 90er das Etikett Post-Rock an. Huldigt die Band zunächst noch halb scherzhaft Progressive-Rock-Dinos wie Boston oder Yes, heißen die Helden auf Album No. 2 Kraftwerk und Can. Zum Jahrtausendwechsel blasen die Amis mit  "Futureworld" zur Synthie-Pop-Offensive, um dann auf "The Red Line" zur klassischen Rock-Besetzung zu finden.

Für "TA" geht die Band erstmals mit komplett fertig komponierten Songs ins Studio, und mit "Sex Change" ist nun ein Konzeptalbum entstanden, aufgenommen mit geliehenem Equipment und ohne jedes eigene, auf den Vorgänger-Platten benutzte Instrument. Variatio delectat, Trans Am machen einfach, was ihnen gefällt. -mex


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 2 plus 6.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 30.03.2021

Wer sich in der Hip-Hop- oder Hardcore/Metal-Szene bewegt, dem ist Lucas Ell ganz sicher schon einmal über den Weg gelaufen.





Popkultur // Tagestipp vom 29.03.2021

Vier Instrumente (darunter Geige, Saxofon und Klavier), und den Chorgesang (KIT-Konzertchor) beherrscht Arnika Sudhaus, aber die große Bühne überlässt sie nur zu gerne ihren zahlreichen MusikerfreundInnen.





Popkultur // Tagestipp vom 28.03.2021

Mitten auf dem Werderplatz zwischen Bars wie Iuno und Electric Eel liegt das Kohi.