Watered – „To Those Who Will Never Exist“

Popkultur // Artikel vom 10.02.2012

Mit Gigs in Crazy Kong, Carambolage, HfG und Jubez haben sich die vier Karlsruher Jungs von Watered im vergangenen Jahr einen Namen gemacht.

Die Band fühlt sich dem schwammigen Post-Rock-Begriff nahe, also Gitarrenmusik, die sich von gängigen Sounds und Songstrukturen zu lösen versucht.

Der elektronisch-verdaddelte Titeltrack des Debüts „To Those Who Will Never Exist“ macht erstmal verdutzt: Post-Rock? Klingt vielmehr nach Plaid und Warp Records. Doch genau das ist Post Rock im besten Sinne, wenn sich Beats und Bleeps langsam mit Gitarrenklängen vermischen und irgendwann das „echte“ Schlagzeug einsetzt.

Watered sind elektronischer als Mogwai und düsterer als Sigur Rós. Epische, verzerrte Riff-Wände, knarzige Bässe, aber auch intime Passagen und verträumte Atmosphären gibt es auf dem Album zu genießen. Ein Sänger erscheint da überflüssig, dafür werden interessante, fast schon lustige Sprach-Samples eingebaut. -fd

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 6 plus 7.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 15.11.2020

Das 2016 gestorbene sich stetig künstlerisch neuerfindende Pop-Chamäleon ist eigentlich unnachahmbar.



Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Die Karlsruher Kontrabassistin Rosanna Zacharias hat GitarristeBoris Frenzl und Jonas Stiegler (Drums) um sich geschart.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Als „schönsten Blume des Genres“ wurden sie im ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ anmoderiert.





Popkultur // Tagestipp vom 24.10.2020

Auch in diesen Zeiten ist ein Trip in unbekannte, ferne Welten möglich.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Zum 30. Mal lädt der langjährige und in KA heimisch gewordene BAP-Schlagzeuger Jürgen Zöller zur gemeinsamen Session.





Popkultur // Tagestipp vom 23.10.2020

Vom Theater aus hat sich die Pariserin Noëmi Waysfeld der Musik neu angenähert, die schon in ihrem Elternhaus präsent war.