Watered – „To Those Who Will Never Exist“

Popkultur // Artikel vom 10.02.2012

Mit Gigs in Crazy Kong, Carambolage, HfG und Jubez haben sich die vier Karlsruher Jungs von Watered im vergangenen Jahr einen Namen gemacht.

Die Band fühlt sich dem schwammigen Post-Rock-Begriff nahe, also Gitarrenmusik, die sich von gängigen Sounds und Songstrukturen zu lösen versucht.

Der elektronisch-verdaddelte Titeltrack des Debüts „To Those Who Will Never Exist“ macht erstmal verdutzt: Post-Rock? Klingt vielmehr nach Plaid und Warp Records. Doch genau das ist Post Rock im besten Sinne, wenn sich Beats und Bleeps langsam mit Gitarrenklängen vermischen und irgendwann das „echte“ Schlagzeug einsetzt.

Watered sind elektronischer als Mogwai und düsterer als Sigur Rós. Epische, verzerrte Riff-Wände, knarzige Bässe, aber auch intime Passagen und verträumte Atmosphären gibt es auf dem Album zu genießen. Ein Sänger erscheint da überflüssig, dafür werden interessante, fast schon lustige Sprach-Samples eingebaut. -fd

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 4 und 9.

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Popkultur // Tagestipp vom 30.03.2021

Wer sich in der Hip-Hop- oder Hardcore/Metal-Szene bewegt, dem ist Lucas Ell ganz sicher schon einmal über den Weg gelaufen.





Popkultur // Tagestipp vom 29.03.2021

Vier Instrumente (darunter Geige, Saxofon und Klavier), und den Chorgesang (KIT-Konzertchor) beherrscht Arnika Sudhaus, aber die große Bühne überlässt sie nur zu gerne ihren zahlreichen MusikerfreundInnen.





Popkultur // Tagestipp vom 28.03.2021

Mitten auf dem Werderplatz zwischen Bars wie Iuno und Electric Eel liegt das Kohi.