Watered – „To Those Who Will Never Exist“

Popkultur // Artikel vom 10.02.2012

Mit Gigs in Crazy Kong, Carambolage, HfG und Jubez haben sich die vier Karlsruher Jungs von Watered im vergangenen Jahr einen Namen gemacht.

Die Band fühlt sich dem schwammigen Post-Rock-Begriff nahe, also Gitarrenmusik, die sich von gängigen Sounds und Songstrukturen zu lösen versucht.

Der elektronisch-verdaddelte Titeltrack des Debüts „To Those Who Will Never Exist“ macht erstmal verdutzt: Post-Rock? Klingt vielmehr nach Plaid und Warp Records. Doch genau das ist Post Rock im besten Sinne, wenn sich Beats und Bleeps langsam mit Gitarrenklängen vermischen und irgendwann das „echte“ Schlagzeug einsetzt.

Watered sind elektronischer als Mogwai und düsterer als Sigur Rós. Epische, verzerrte Riff-Wände, knarzige Bässe, aber auch intime Passagen und verträumte Atmosphären gibt es auf dem Album zu genießen. Ein Sänger erscheint da überflüssig, dafür werden interessante, fast schon lustige Sprach-Samples eingebaut. -fd

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE POPKULTUR-ARTIKEL





Kid Francescoli

Popkultur // Tagestipp vom 22.02.2018

Julia Minkin und Mathieu Hocine formieren dieses amerikanisch-französische Elektro-Pop-Duo.

>   mehr lesen...




Jazz Classix: Jaco Pastorius

Popkultur // Tagestipp vom 19.02.2018

Für viele ist Jaco Pastorius einer der besten, wenn nicht sogar der beste Bassist der Welt.

>   mehr lesen...




DJ Brom & Friday Dunard

Popkultur // Tagestipp vom 17.02.2018

DJ Brom beliefert Köln mit Good News.

>   mehr lesen...




Locas In Love

Popkultur // Tagestipp vom 16.02.2018

Vor zehn Jahren erschien „Saurus“, das zweite Album von Locas In Love mit Wurzeln in Pforzheim, Mühlacker und Köln.

>   mehr lesen...




Mr. Hurley & Die Pulveraffen

Popkultur // Tagestipp vom 16.02.2018

„Grog’n’Roll“ voraus!

>   mehr lesen...




Kala Brisella & LeVent

Popkultur // Tagestipp vom 16.02.2018

Zweimal intensive Szenebands aus Berlin im Kohi.

>   mehr lesen...