Zeltival 2022

Popkultur // Artikel vom 23.06.2022

Lady Blackbird (Foto: Tony Duran)

Zum „Zeltival“-Start führen die Klassikband Spark und Jazzsängerin Sandie Wollasch durch Gerstenfelder, Birkenhaine, Flusslandschaften und Ozeantiefen.

Die Natur ist Inspirationsquelle für emotional und klanglich facettenreiche Musik (Do, 23.6.). Der Gig von Selig ist tatsächlich der sechste Anlauf für den Beweis, dass die Combo um Jan Plewka eine überzeugende Liveband sind – wird schon klappen und selig machen (Do, 30.6.). Auf ihrem zweiten Album „Homeland“ vermischt Hindi Zahra Pop mit den Sounds der Wüste zu einer Musik, in der Melancholie und Ekstase zusammenfinden (Sa, 2.7.).

Thees Uhlmanns aktuelle Platte „Junkies & Scientologen“ ist ein Emospektakel, das mal dringlich, mal ganz zart zum Publikum spricht (Fr, 8.7.). Für „High Power Brass’n’Beats“ steht das Berliner Footprint Project, das Afrobeat, Funk, Breakbeats und Jazz zu einer extrem tanzbaren Melange verquickt (Do, 14.7.). Am Ende des Tals aus Schmerz, Trauer und Verzweiflung wartet Trost – davon erzählt Lady Blackbird, die zwischen Sun Ra und Nina Simone viel Raum für ihre eigene Musiksprache findet (Mi, 20.7.).

Beim „Brain Dead Bounce“ teilen Dicht & Ergreifend das Publikum in zwei Gehirnhälften, um es danach zu einem Superbrain zu vereinen – ein inklusives Konzert in der Hoffnung auf einen freudvollen Sommer 2022 (So, 31.7.). Der Loopstationvirtuose Dub FX zeigt, wie man aus wenig Input maximale Energie gewinnt. Ohne seine Hip-Hop- und Dubstep-Ursprünge zu vernachlässigen, hat er sich mittlerweile insbesondere dem Reggae angenähert (Di, 2.8.). Beginn immer um 20.30 Uhr. -fd

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