007: Wie alles begann – Die Geschichte einer Legende

Stadtleben // Artikel vom 22.01.2019

007

Erfunden wurde James Bond 1953 von Ian Flemming.

Dieser schrieb das erste Buch zu dem Geheimagenten 007. Es trug den (späteren) Filmtitel „Casino Royale“. Doch vor der Kinofilmversion, die erstmals am 21.11.2006 in deutschen Kinos ausgestrahlt wurde, flimmerte ein gleichnamiger Bond am 21.10.1954 über die Bildschirme. In der amerikanischen TV-Serie „Climax“ sahen die Zuschauer erstmals James Bond 007. Damit war die Legende geboren.

Der Titel war jener von Flemming erdachter: „Casino Royal“. Gespielt wurde der Agent von Barry Nelson. Somit ist dieser der erste Bond der Geschichte. Zudem wurde 1967 ein Film mit dem Namen „Casino Royal“ ausgestrahlt, der als eine Parodie zu den Bond-Filmen stand. Grogery Ratoff erhielt die Filmrechte damals für 6.000 US-Dollar von Flemming. Damit ist dies der einzige Film, an dem die Produzenten Harry Saltzman oder Albert Broccoli nicht die Rechte hielten.

Erstmals in Deutschland konnte man den Agenten in der Verfilmung „James Bond 007 jagt Dr. No“ sehen. Ausgestrahlt wurde er am 24.1.1963 und bis heute lebt der Mythos auch hierzulande. Heute gilt die Bond-Reihe als erfolgreichste Kinoserie der Welt. 25 Filme sind es geworden. Den nicht offiziellen „Sag niemals nie“ aus dem Jahr 1983 eingeschlossen. Dabei wurde Agent 007 bisher von sechs verschiedenen Schauspielern verkörpert, die ihm alle ihr ganz eigenwilliges Auftreten auf den Leib schneiderten.

Für die meisten Fans gilt Sean Connery wie kein anderer als die Verkörperung des James Bond. Bis heute vergöttern ihn die Zuschauer der Reihe. Kaum ein Darsteller sah so smart und gut in seinem Anzug aus, wenn er in den Casinos auf die Bond-Girls traf. Heute sitzen die „Bonds“ dieser Welt an mobilen Geräten und sondieren die Umgebung, während sie ihren Trieb nach Glücksspiel im Online-Casino befriedigen. Mit besonderem Willkommensbonus spielt es sich hier garantiert mit Nervenkitzel. Für dieses „Kitzeln“ sorge 1969 auch George Lazenby. Dieser löste Connery im Titel „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ ab. Jedoch wollte das Publikum nicht mit ihm als Protagonisten abgeben und so wurde bis 1971 nochmals Sean Connery installiert.

Anschließend begann die Ära von Roger Moore, der mit Sprüchen und ein wenig Komik das Image des „steifen“ Agenten etwas aufpäppelte. Sieben Filme blieb er der James Bond und quittierte seinen Dienst „Im Angesicht des Todes“ 1985. 1987 durfte dann Timothy Dalton in zwei Verfilmungen in die Haut von 007 schlüpfen. Jedoch hatte auch dieser bei Fans und Zuschauern einen schweren Stand, woraufhin er 1989 schon wieder die Segel strich. Anschließend machte man sich auf die Suche und zog sogar Mel Gibson in die Überlegungen mit ein. Doch dann fand man Pierce Brosnan und alle waren glücklich. Dieser blieb bis 2006 – bis Daniel Craig übernahm.

Die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli kreierten so die erfolgreichste Filmserie, die die Welt bis heute gesehen hat. Selbst nach der Trennung von Saltzman und Broccoli, die sich bei einem Streit zu „Der Mann mit dem goldenen Colt“ überwarfen, ging die Reihe um den beliebten Agenten weiter. 1985 stieß dann Michael G. Wilson zum Produktionsstab, der dann auch die Arbeit übernahm, als Albert R. Broccoli am 27.6.1996 starb.

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