60 Jahre Bundesverfassungsgericht

Stadtleben // Artikel vom 19.09.2011

Seit 1951 ist die Hüterin der deutschen Verfassung in Karlsruhe zuhause.

Zum 60. des BVG zeigt das Stadtmuseum Pressefotografien – von den Anfangsjahren im Prinz-Max-Palais bis hin zum Umzug in die ehemalige General-Kammhuber-Kaserne, den „Standort Waldstadt“, wo das Gericht bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten des Gebäude-Ensembles beim Schloss im Jahr 2014 residiert.

Ergänzt wird die noch bis 2.10. laufende Fotoausstellung „Karlsruhe spricht Recht“ durch Filmausschnitte aus den „Karlsruher Monatsspiegeln“ und diverse Objekte: So kehrt das bis 1969 im Dienst befindliche „Bundesverfassungsgericht“-Schild als Leihgabe des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aus Bonn für vier Wochen an seinen Ursprungsort zurück. Am Mi, 28.9. führt der Direktor des Stadtarchivs, Ernst Otto Bräunche, um 18 Uhr durch die eintrittsfreie Schau.

Gleichfalls kostenfrei ist die Geburtstagsfeier am Sa, 24.9. im ZKM. Los geht’s mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Wechselwirkung zwischen „Kunst und Recht“ (18 Uhr, Medientheater) mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, Kunstsammler Harald Falckenberg, Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Vertretern der Landesregierung Baden-Württemberg.

Ab 21 Uhr interpretiert Perkussionistin Robyn Schulkowsky Alvin Luciers „Music For Solo Performer“, indem sie elektrodenverkabelt über ihre Gehirnwellen Trommeln und andere Schlaginstrumente in Schwingung versetzt. Danach projiziert Trompeter Markus Stockhausen mit elektronischen Hilfsmitteln wie Looping, Delays und Harmonizing seine „Sound Circles“ in den Raum. Schließlich tun sich beide zur Duo-Improvisation „Sharing Sounds“ zusammen, bis Deepthought das Konzertprogramm in ein tanzbares DJ-Set überleitet. -pat

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