Ab ins Netz: Mut zum eigenen Blog

Stadtleben // Artikel vom 11.12.2015

Der öffentliche Auftritt im Internet ist für die meisten Menschen seit Jahren ein essentieller Bestandteil ihres Lebens.

Die Nutzung sozialer Netzwerke steigt kontinuierlich an. Neben den Marktriesen Facebook und Instagram sind auch Pinterest und Twitter auf dem aufsteigenden Ast in puncto Nutzerzahlen und -verhalten. Ebenso lockt Word Press erfolgreich Millionen Schreiberlinge mit dem Versprechen, in fünf Minuten einen Blog auf seiner Plattform eröffnen zu können. Allein im September 2015 haben Word-Press-Nutzer über 52,4 Millionen Blog-Posts veröffentlicht. Ob ein Profil bei Facebook, Google+ oder Pinterest: Mit der zunehmenden Vernetzung und der Verbreitung von mobilen Geräten erfreuen sich die sozialen Netzwerke immer noch wachsenden Beliebtheit. Ein eigener Blog jedoch oder gar eine eigene Webseite bieten eine größere Entfaltungsmöglichkeit und Autonomie für die Betreiber. Das gilt besonders für den Bereich Kunst und Kultur.

Lang lebe der Blog!

Blogs sind beinahe so alt, wie das Internet und die E-Mail, doch während soziale Netzwerke wie Facebook der einfachen E-Mail schon längst den Rang, was die alltägliche Kommunikation betrifft, abgelaufen haben, sind Blogs und Webseiten primäre Plattformen zum Publizieren von Texten für (angehende) Autoren geblieben. Auch Fotografen und Künstler veröffentlichen ihre Arbeit lieber auf einer eigenen Website, da sie dort auch einen besseren Überblick über ihre Urheberrechte haben.

Wer einen Blog betreibt, sollte seine Netzwerk-Profile trotzdem aktiv pflegen, denn Facebook, Twitter und Instagram eignen sich gut, um neue Leser zu gewinnen, sie auf die neuen Beiträge im Blog und auf sich selbst aufmerksam zu machen sowie den Erfolg des eigenen Blogs damit zu beflügeln. Denn im Gegensatz zu Blogs, sind es meist die sozialen Netzwerke, die die Kontakte fast in Echtzeit über Neuigkeiten auf den von ihnen abonnierten Seiten informieren.

Wie beginnen?

Für Blog-Anfänger eignet sich zunächst eine einfache, kostenlose Word-Press-basierte Variante. Mit steigender Leserzahl brauchen Blogger mehr Webspace, da der Speicherplatz nicht mehr ausreicht. Eine komplexere Webseite, wie ihn beispielsweise der Hosting-Anbieter 1&1 anbietet, muss her. Damit lassen sich zum Beispiel auch Content Management Systeme wie Word Press, Joomla, Drupal oder Typo 3 installieren. Man kann aber auch gleich mit einem gehosteten Auftritt beginnen. Wichtig dabei ist ein aussagekräftiger Domainname.

Grundsätzlich sollten Blogger folgende Fragen immer im Auge behalten:

Welchen Content will ich erstellen? Alles ist möglich: Text, Bilder, Video-Podcasts, Pdf-Dateien und Webinars

Wer ist meine Zielgruppe?

Ist ein bestimmter, für mich charakteristischer Stil erkennbar und bin ich ihm konsequent treu geblieben? Das betrifft sowohl das Layout und die Struktur als auch die Themenwahl und den Schreibstil.

Will ich komplett unabhängig sein oder will ich einen kommerziellen Blog betreiben? Und wenn ich mit dem Blog Geld verdienen will, dann haupt- oder nebenberuflich?

Wie viel Zeit bin ich bereit in meinen Blog zu investieren?

Habe ich mich an den rechtlichen Rahmen gehalten: Impressum, Datenschutz, AGBs, Urheberrechte etc.?

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