Big Bang für Ray-Ban: Die Fusion von Luxottica und Essilor

Stadtleben // Artikel vom 26.01.2017

Das Jahr 2017 beginnt mit einem Paukenschlag, denn in der Brillenbranche entsteht ein neuer Marktriese.

Der französische Glashersteller Essilor übernimmt den italienischen Gestellproduzenten Luxottica und damit auch Designermarken wie Ray-Ban oder Oakley. Der gemeinsame Jahresumsatz wird auf 15 Milliarden Euro geschätzt. Wir nehmen dieses Ereignis zum Anlass, Ihnen die Geschichte der Marke Ray-Ban vorzustellen.

Bildrechte: Flickr Ray Ban Wayfarer 2 davharuk CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Wie alles begann

Die Geschichte von Ray-Ban begann Ende der 20er Jahre. Damals klagten viele Piloten der US-Armee aufgrund der starken Sonneneinstrahlung im Cockpit permanent über Übelkeit und Kopfschmerzen. Die Armee beauftragte deswegen die Firma Bausch & Lomb damit, eine schützende Sonnenbrille für ihre Piloten zu entwickeln. Einige Monate später war der Prototyp fertig – die legendäre tropfenförmige Aviator mit Metallfassung und dunklen Gläsern. Dieses Gestell und ganz allgemein die typische Form werden deshalb oft einfach Pilotenbrille genannt.

Von der Luftfahrt zu Film und Fernsehen

Nachdem die Brille 1936 erstmals in den öffentlichen Verkauf gegangen war, wurde ein Jahr später der Markenname Ray-Ban eingetragen. Anfangs wurde die Brille hauptsächlich ihrer Funktion wegen getragen, doch im Laufe der Jahre entwickelte sie sich zum angesagten Fashion-Item. Prominente entdeckten die stylishen Sonnenbrillen und so schaffte es die Ray-Ban sogar auf die Leinwand. Hollywood-Ikonen wie James Dean und Audrey Hepburn machten vor allem das Kult-Modell Wayfarer berühmt. Auch heute lieben Stars wie Tom Cruise, Leonardo DiCaprio oder Will Smith die Sonnenbrillen von Ray-Ban.

Eine Kult-Marke erfindet sich neu

Die Ray-Ban gilt heute als echter Klassiker. Analog zu den Fashion-Trends kamen im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neue Brillenmodelle auf den Markt, die die Kundschaft begeisterten. In den 70ern waren es recht farbenfrohe, später auch sportlichere Modelle. Mittlerweile gibt es die Brillen der Kult-Marke in zahlreichen Designvarianten. Weil die Firma trotz guter Umsatzzahlen ins Straucheln geriet, wurde Ray-Ban im Jahr 1999 von der Firma Luxottica aufgekauft – was ihrer Popularität aber keinen Abbruch tat. Mittlerweile bietet Ray-Ban neben Sonnenbrillen auch Korrekturbrillen an – eine Auswahl gibt es hier. Cool und zeitlos: Ray-Ban spielt unbestritten in der Top-Liga der Brillenhersteller. Wir sind gespannt, welche neuen Modelle und Designs uns als Folge der Fusion von Essilor und Luxottica 2017 erwarten.

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