Das erste Mal im Stadion: Diese Tipps sollte man beachten

Stadtleben // Artikel vom 08.12.2022

Damit das erste Erlebnis im Stadion kein Reinfall wird, sollte auch die passende Partie ausgewählt werden, es sei denn, man ist bereits Fan von einer bestimmten Mannschaft.

Möchte man „einfach so“ das Stadion und die Atmosphäre genießen, gibt es Partien, die immer Freude machen, z.B. Bayern München gegen 1860 München. Oder Leverkusen gegen Köln, Dortmund gegen Bayern München. Diese Spiele versprechen einiges an Spannung, zumal gewisse Fans, wie z.B. die Dortmunder, einen sehr guten Ruf genießen. Andere Partien hingeben bieten ordentlich „Sprengstoff“ und das nicht unbedingt im positiven Sinne: Schalke gegen Dortmund sollte man z.B. meiden, da die Gefahr von Pyrotechnik und Hooligans relativ hoch ist.

Wetten auf Sportveranstaltungen machen nur halb so viel Spaß, wenn man nicht hautnah im Stadion dabei war. Dennoch fragen sich viele, die zum ersten Mal ein Spiel live besuchen möchten, wie sicher die deutschen Stadien überhaupt sind. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass die Stadionsicherheit, ob nun in kleinen oder größeren Stadien, durchweg als sehr gut und sicher angesehen ist. Es gibt genügend Kontrollen am Einlass, Stadionsprecher, die über etwaige Situationen informieren. Auch sicherheitstechnisch und bautechnisch werden die Stadien überprüft, die Betreiber müssen Sicherheitskonzepte und Fluchtwege nachweisen können.

Das richtige Stadion aussuchen

Deutschland bietet viele interessante Stadien, aber längst nicht alle sind für einen ersten Besuch unbedingt geeignet. Vielmehr gibt es Stadien, die für ihre stimmungsvollen und freundlichen Fans bekannt sind, z.B. der Signal Iduna Park (Dortmunder Stadion), mit seiner „gelben Wand“ und der großartigen Atmosphäre. Selbiges gilt für das Freiburger Schwarzwald-Stadion und das, obwohl es nur 24.000 Plätze besitzt. Ebenso berüchtigt für seine gute Stimmung sind das Bremer Weser-Stadion und der Borussia Park in Mönchengladbach. Die Stadien in Köln und Schalke überzeugen ebenso mit ihren Fans und einer großartigen Fanchoreografie, sowie Fangesängen.

Der erste Besuch im Stadion mit Kindern

Ob für Erwachsene oder Kinder: Der erste Besuch im Stadion ist immer aufregend, sollte aber gerade mit Kindern entsprechend geplant werden. Hier sollten Eltern zunächst einschätzen, ob ihre Kinder mit Lärm und Fangesängen klarkommen, denn sonst kann sich der Stadionbesuch schnell zum Desaster entwickeln. Daher sollte nicht direkt das größte und entfernteste Stadion für diesen Erstausflug ausgesucht werden. Stattdessen reicht auch ein Stadion, in dem ein Zweit- oder Drittligaspiel stattfindet. So können Eltern und Kind sich in Ruhe an die Atmosphäre gewöhnen. Die Aufsicht des Kindes sollte jederzeit gewährleistet sein, denn im Stadion herumlaufen sollte das Kind lieber nicht.

Den Stadionbesuch mit einem Kurztrip verbinden

Dauert die Anreise länger als drei Stunden, muss entsprechend viel Zeit auch für die Rückreise einkalkuliert werden. Reist man mit dem Zug an, muss nochmals mehr Zeit draufgeschlagen werden. Zudem man nach dem Sieg der bevorzugten Mannschaft vielleicht auch noch ein bisschen feiern und die Stadt unsicher machen möchte. Wer also die Möglichkeit hat, kann diesen Besuch im Stadion auch mit einer Übernachtung in einem Hotel verbinden und am nächsten Tag noch ein bisschen die Stadt und Umgebung erkunden.

Wer sich im Ausland wie England oder Spanien befindet, kann selbstverständlich auch dort ins Stadion gehen. Gerade die englischen und spanischen Stadien sind für ihre Fankultur berühmt – z.B. das Camp Nou in Barcelona. Im Vorfeld kann man sich online über die jeweiligen Spiele und Ticketpreise informieren und die Karten dann einfach buchen. Sicher eine gelungene Erinnerung im Urlaub.

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