Der Hund als Hochzeitsgast: Das sollten Sie beachten

Stadtleben // Artikel vom 10.12.2018

Foto: Gabriel Crismariu/Unsplash

Die Hochzeit ist der vielleicht schönste Tag in unserem Leben.

Wir möchten sie im Kreise unserer Liebsten verbringen, sie an unserer Liebe teilhaben lassen, mit ihnen feiern und wundervolle Stunden erleben. Für Tierliebhaber ist klar: Der Vierbeiner darf nicht außen vor bleiben! Er gehört schlichtweg zur Familie. Bevor der Hund in die Trauung oder Feier einbezogen wird, gilt es vieles zu bedenken. Wir haben Anregungen und Tipps parat!

Ein tierisches Vergnügen

Das Wohlbefinden des Vierbeiners ist wichtig. Vergessen Sie jedoch nicht, dass auch Ihre Gäste auf das Tier eingehen. Verzichten Sie auf allzu große Showeinlagen, wenn die älteren Semester Angst vor ihm haben oder weniger nahestehende Familienmitglieder allergisch auf Hundehaar reagieren. Kümmern Sie sich in jedem Fall um einen Hundesitter, der mit dem Tier spazieren geht oder es beschäftigt, wenn es von all den Gerüchen und Geräuschen überfordert ist. Anekdoten über die tierfreundliche Hochzeit begleiten uns bis ans Lebensende – ein vor Aufregung in den Saal urinierender Bello muss nicht dazu zählen.

Wie reagiert das Tier auf Stress?

Mit Hunden ist es wie mit Menschen: Jedes Tier besitzt einen ganz eigenen Charakter. Sehnt sich der eine Schäferhund nach Aufmerksamkeit und pausenlosen Streicheleinheiten, möchte der andere lieber seine Ruhe und einen sorglosen Spaziergang durch den Wald genießen. Denken Sie daran, dass Ihr Tier möglicherweise auf unbekannte Stressquellen stößt – und dementsprechend reagiert. Sind Sie unsicher, ob der halbjährige Chihuahua dem Druck standhalten kann, sollten Sie ihn lieber daheim lassen oder in die Obhut einer Tagesbetreuung übergeben.

Ist der Hund überhaupt willkommen?

Natürlich wissen Sie, dass Ihr Vierbeiner kinderfreundlich und zahm ist, keiner Fliege etwas anhaben könnte. Trotzdem ist nicht jeder Veranstalter bereit, auf Ihre Extrawünsche einzugehen. In einem Restaurant ist das Tier genauso wenig erlaubt wie in der sanierten Lutherkirche. Achten Sie also darauf, rechtzeitig bei Ihrer Location zu erfragen, ob das geliebte Familienmitglied willkommen ist. Nehmen Sie den Hund bei potenziellen Terminen mit, damit er sich frühzeitig an die Gerüche gewöhnen kann und sicher fühlt, wenn der große Tag bevorsteht.

Foto-Shooting der besonderen Art

Ganz unabhängig davon, ob Ihr Hund zu Showeinlagen bereit ist oder er überhaupt an der Feier teilnehmen darf, ist ein Foto-Shooting mit dem Vierbeiner Pflicht. Wenn Sie nicht gerade einen professionellen Hochzeitsfotografen vor Ort haben, können sie die perfekten Winkel und Perspektiven auch selbstständig erörtern. Das Resultat sind zauberhafte Bilder, die ganz hervorragend im Hausflur oder als Motiv in den Dankeskarten Verwendung finden.

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