Die Suche nach dem Garten Eden

Stadtleben // Artikel vom 14.05.2007

Auf die Spuren des biblischen Paradieses begeben sich Archäologen und Theologen am Donnerstag um 19 Uhr im Stephanssaal Karlsruhe.

Die Podiumsdiskussion "Die Suche nach dem Garten Eden - Die archäologischen Funde im Nahen Osten und das Alte Testament", findet im Rahmen der Landesausstellung "Vor 12.000 Jahren in Anatolien - Die ältesten Monumente der Menschheit" des Badischen Landesmuseums statt. Renommierte Ausgräber und Alttestamentler erörtern, ob und in wie weit sich die Erzählungen aus dem Alten Testament mit archäologischen Funden der ältesten Monumente der Menschheit in Einklang bringen lassen.

Auf dem Podium diskutiert unter anderem der bekannte Archäologe Prof. Dr. Klaus Schmidt vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin über die mögliche Existenz des Garten Eden. Der Entdecker der weltweit ältesten Tempelanlagen am Göbekli Tepe wird von den neusten Erkenntnissen seiner spektakulären Grabung berichten. Die archäologischen Funde bei Ausgrabungen in den letzten Jahrzehnten in Anatolien belegen dort die ältesten monumentalen Kultanlagen, die frühesten menschlichen Großsiedlungen und den Beginn von Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Diese 12.000 Jahre alten Zeugnisse könnten Hinweise darauf sein, dass die Paradies-Erzählungen des Alten Testaments eine reale Grundlage haben könnten. Karten für die Veranstaltung können zum Preis von 4 Euro, ermäßigt 3 Euro an der Museumskasse im Karlsruher Schloss erworben und unter der Telefonnummer 0721/ 926 65 14 reserviert werden.  (PM)

Do. 17. Mai, Stephanssaal

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