Droht der Kulturbranche in Karlsruhe das Aus?

Stadtleben // Artikel vom 17.02.2021

Schloss Karlsruhe

An Sehenswürdigkeiten mangelt es in Karlsruhe definitiv nicht.

Das Badische Landesmuseum, die Pyramide am Marktplatz, der Zoologische Stadtgarten, der Gutenbergplatz und das Vierortbad sind nur einige wenige Optionen, die Einheimischen und Touristen zur Auswahl stehen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis sieht das kulturelle Leben in Karlsruhe aktuell nicht mehr ganz so spektakulär aus. Aufgrund des Lockdowns, der womöglich noch einige Zeit andauern wird, ist von dem einst glanzvollen kulturellen Leben in Karlsruhe nicht mehr viel übrig geblieben. Zwar gibt es noch Alternativen, um die kulturfreie Zeit zu überbrücken – z.B. eine Session bei https://malinacasino.com/de/ – doch das macht die kritische Situation nur bedingt besser. Viele fragen sich daher, ob der Kulturbranche in Karlsruhe das Aus droht. Das ist nicht unberechtigt und soll im Folgenden näher ausgeführt werden.

Kulturbranche hat mehr zu leiden als Automobil- und Tourismusindustrie

Wenn es um die Leidtragenden der Krise geht, wird häufig über die Automobil- und Tourismusbranche geredet. Zugegebenermaßen haben beide unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden. Es lässt sich nicht bestreiten, dass zahlreichen Unternehmen – zumindest in der Tourismusindustrie – die Insolvenz droht. Allerdings vergessen dabei viele die Situation der Kulturbranche. Tatsächlich sind die eingebüßten Einnahmen im Kulturbereich noch problematischer. Unternehmen im Bereich der Kultur haben es aktuell schwer und der Standort Karlsruhe ist hiervon nicht ausgenommen. Sollte nicht bald etwas passieren, könnte das schwere Auswirkungen haben, denn die finanziellen Schäden liegen in einer unvorstellbaren Höhe.

Ohne Hilfe droht der Branche das Sterben

Die Kulturbranche beklagt, dass sie nicht als systemrelevant angesehen wird und die Hilfen schlichtweg nicht ausreichen. Aus diesem Grund gibt es mehrere Forderungen, um die Situation besser zu machen. In erster Linie geht es dabei um Finanzspritzen, da die bisherigen Fördermittel nicht genug sind, um die Krise durchzustehen. Des Weiteren geht es um eine Überarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen, da z.B. das Urheberrecht immer noch nicht so gehandhabt wird, wie es die Kulturbranche gerne hätte. Dadurch fallen Einnahmen weg, die zum aktuellen Zeitpunkt das Überleben der Branche gewährleisten könnten. Da überwiegend die EU-Urheberrechtsrichtlinie gilt, sieht es diesbezüglich für die Kulturbranche in Karlsburg nicht allzu gut aus. Neben den genannten Faktoren fordern viele Unternehmen im Bereich der Kultur eine stärkere Mitwirkung. Sie fühlen sich teilweise außen vor gelassen, da sie im Zuge der Pandemie kaum die Möglichkeit haben, sich aktiv an der Verwaltung zu beteiligen. So geht es jedoch selbsterklärend nicht nur der Kulturbranche, sondern auch zahlreichen weiteren Parteien. Die Pandemie ist schließlich ein Ausnahmezustand und aus diesem Grund gelten wohl oder übel Ausnahmeregelungen.

Fehlende Einkünfte führen zu Zweifeln am System

Aufgrund der Corona-Pandemie kam es schon öfters zu Demonstrationen und voraussichtlich wird sich das so schnell nicht ändern. Teilweise nehmen daran auch Personen aus der Kulturbranche teil, was nachvollziehbar ist, da die fehlenden Einkünfte zu Zweifeln am System führen. Diese Entwicklung ist selbsterklärend nicht gerade erfreulich, aber ohne Hilfe wird sich daran voraussichtlich nicht ändern. Die Kulturbranche in Karlsruhe – und auch anderen Städten Deutschlands – ist nun mal auf Hilfe angewiesen. Sollte diesbezüglich nicht bald etwas passieren, sehen die Zukunftsaussichten mehr als schlecht aus.

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