Eine Frage der Harmonie: Welche Uhr zu welchem Anlass?

Stadtleben // Artikel vom 26.06.2018

Uhren sind mehr als nur ein Zeitmesser und gehören zu den beliebtesten Accessoires überhaupt.

Sie genießen bei Frauen sowie Männern gleichermaßen einen hohen Stellenwert und sind stilvolle Begleiter für zahlreiche Anlässe. Doch längst nicht jede Uhr passt zu jeder Gelegenheit. Wer etwa im Business-Alltag auf den falschen Zeitmesser setzt, läuft Gefahr, nachhaltig einen negativen Eindruck zu hinterlassen. Damit dies nicht geschieht, sollten beim Tragen von Uhren einige wichtige Aspekte beachtet werden.

Armbanduhr rechts oder links tragen?

Bereits im Kindesalter hat die eine oder andere Großmutter darauf hingewiesen, dass eine Uhr grundsätzlich links zu tragen ist. Dies ist historisch bedingt: So wurden viele Kinder regelrecht zu Rechtshändern erzogen. Und weil die rechte Hand aus diesem Grund als besonders filigran und stark galt, wurde sie stets zum Aufziehen der Uhr genutzt. Demzufolge war er am einfachsten, wenn die Krone rechts am Gehäuse saß und die Uhr am linken Handgelenk. So konnte das Zeiteisen leichter aufgezogen werden. Doch gerade von Linkshändern wird der Zeitmesser an dieser Stelle als störend empfunden, weil er alltägliche Aufgaben wie Kochen oder Schreiben einschränkt. Daher bevorzugen diese, das Accessoire umgekehrt zu tragen. Ganz so streng stellt sich die Situation heutzutage ohnehin nicht mehr dar; letztlich ist es eine Frage des Tragekomforts. Wer allerdings irritierten Blicken Menschen älterer Generation aus dem Weg gehen möchte, sollte Großmutters Tradition vielleicht dennoch beachten.

Welche Armbanduhr darf es sein?

Wie so oft im Leben, heißt es auch hier: Es kommt darauf an! In erster Linie darauf, was man selbst für ein Typ ist. Wer etwa viel im Büro sitzt und kaum Zeit für sportliche Aktivitäten hat, sollte eine andere Uhr wählen, als jemand, der regelmäßig auf dem Rad oder im Fitnessstudio unterwegs ist. Denn eine mächtige Sportuhr würde ebenso wenig zu einem Business-Menschen im Anzug passen, wie eine elegante Dresswatch zu einem Sportfreak. Generell eignen sich für elegante Anlässe sogenannte Dresswatches, mit zierlichen Gehäuseabmessungen und einer geringen Größe.

Denn der Auftritt des Trägers sollte nur sanft unterstrichen werden und die Uhr lediglich einen unaufdringlichen Akzent setzen. Eine große Auswahl findet sich etwa auf Valmano, einem von den bekanntesten Onlineshop für Designuhren. In Verbindung mit diesen Uhren empfiehlt sich ein Lederarmband, dessen Farbe mit den Farbtönen der Kleidungsstücke abgestimmt ist. Sportliche Zeitnehmer wie Taucheruhren und Chronographen harmonieren hingegen ideal mit Business-Casual-Outfits und Freizeitmode. Die Uhren lassen sich gut mit Metallarmbändern und in der Folge auch mit jeglicher Gürtel- und Schuhfarbe kombinieren. Ob die Uhr rund oder eckig ausfallen soll, bleibt dem Geschmack eines jeden Uhrenträgers selbst überlassen. Gleiches gilt hinsichtlich der Frage, ob eine analoge oder digitale Uhr bevorzugt werden sollte.

Welche No-Gos gilt es zu beachten?

Wer nicht allzu protzig wirken möchte, sollte sich für eine weniger auffällige Uhr entscheiden. Darauf Acht geben sollten insbesondere Menschen mit einem schmalen Handgelenk. Etabliert hat sich in diesem Zusammenhang die sogenannte 18-40-Regel: Bei einem Umfang des Handgelenks von höchstens 18 Zentimeter, sollte der Zeitmesser im Durchmesser nicht größer als 40 Millimeter ausfallen. Smartwatches mit buntem Display sollten eher der Freizeit vorbehalten sein, zumal hier zusätzlich auch die Gefahr besteht, sich zu intensiv mit dem neumodischen Accessoires zu beschäftigen. Um Hautabdrücke oder gar Krankheiten wie das Wartenberg Syndrom zu vermeiden, sollte eine Uhr zudem nicht zu eng anliegen. Hier gilt die Faustregel: Passt der kleine Finger zwischen Arm und Gehäuse, macht der Zeitmesser am Handgelenk eine gute Figur. Richtig und stilvoll sitzt die Armbanduhr etwas oberhalb des Armgelenks. Bei legerer Kleidung spricht jedoch nichts dagegen, wenn das Accessoires ein wenig tiefer sitzt und beispielsweise mit den Ärmeln abschließt.

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