Französische Woche

Stadtleben // Artikel vom 10.06.2010

O là, là, das kann sich sehen lassen!

Die „Französische Woche“ bringt das „Savoir Vivre“ nach Karlsruhe: Das Programm strotzt nur so vor Lebensfreude und Vielfalt und verströmt bei jeder Veranstaltung das komplette „Savoir Vivre“ der Franzosen. „Die ganze Stadt wird drei Wochen im Rhythmus der Franzosen leben“, verkündete der sich unermüdlich für den Austausch zwischen Deutschland und Frankreich engagierende Robert Walter, Leiter des Centre Culturel Franco-Allemand, angesichts der neunten Auflage des Festivals.

Bis 16. Juli  ist ein breites Spektrum von Theater, Kunst, Lesung und Konzert mitsamt rauschendem Fest geboten. Frankreich mit seiner mannigfaltigen Kultur steht im Mittelpunkt, und natürlich wird Lebensfreude groß geschrieben. Zu den Highlights zählt dieses Mal die großangelegte Aquatique Show, die den Schlossplatz mit Feuerwerk und Wasserspielen in ein hinreißendes Licht tauchen wird. Während des kostenlosen Spektakels spielt das Orchestre d’Harmonie de l’Electricité de Strasbourg.

Wer sich die gigantische Feuer-Wasser-Licht-Show nicht entgehen lassen will, sollte am Fr, 2.7. rechtzeitig vor dem Schloss sein (Beginn: 22 Uhr). Die musikalische Lesung „Fescht àm Hebel“ findet sowohl in Straßburg als auch hier in der Stadtbibliothek statt (Mo, 28.6., 18 Uhr). Ganz unterschiedliche Klänge prägen die Konzerte: Xavier Duca verspricht dynamische Popmusik (PH, Mi, 14.7., 18 Uhr), während Pascal Vecca  seine philosophischen Liedtexte in unterschiedlichen Musikstilen darbietet (Tempel, Do, 10.6., 20.30 Uhr).

Ab 17.6. läuft im ZKM das Filmfestival „Cinéfête“. Ein vergnüglicher Augenschmaus wird die Ausstellung über Katzen im Maison Rurale de l’Outre-Forêt in Kutzenhausen (kein Witz!) von Tomi Ungerer (bis 30.6.). Grenzüber­schreitend sind natürlich die großen Gefühle, denen sich Rainer Mortiz in seinem jüngs­ten Roman „Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe“ widmet. Er liest am Mo, 12.7., 20 Uhr in der Literarischen Gesellschaft aus den Gefühlswirren zwischen einer Französin und einem Deutschen.

Ein bisschen wie am Montmartre sollen sich die Besucher im Garten des Hotel Eden fühlen: Hier bietet die Deutsch-Französische Gesellschaft am Fr, 25.6. ab 18 Uhr Kleinkunst vom Feinsten (Anmeldung erforderlich: Tel. 0721/337 28). Den Abschluss bildet traditionell das Boule-Turnier auf dem Vorplatz des Schlosses. -ub

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