Gestiegene Stromkosten zu Jahresbeginn und die besten Maßnahmen, Strom zu sparen

Stadtleben // Artikel vom 13.01.2019

Glühbirne

Aufgrund gestiegener Beschaffungskosten wurden die Preise für Haushalts- und Wärmestrom im Januar 2019 abermals erhöht.

Für zahlreiche Karlsruher Verbraucher ist die Strompreiserhöhung mit Einschränkungen verbunden, damit die nächste Verbrauchsrechnung nicht höher ausfällt. Experten zufolge gibt es jedoch einige Möglichkeiten, um Energie im Haushalt zu sparen: Das Ausschalten von Elektrogeräten, wenn diese nicht benötigt werden, sollte längst selbstverständlich sein. Oft werden elektrische Geräte und Lampen in den Stand-by-Modus geschaltet. Der Stand-by-Betrieb verursacht allerdings bis zu zehn Prozent der gesamten Stromkosten. Durch die Verwendung von abschaltbaren Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren wird sichergestellt, dass Geräte komplett ausgeschaltet sind und dadurch Stromkosten eingespart werden. Neben dem Abschalten ist auch der richtige Standort der Geräte von Bedeutung, wenn Strom gespart werden soll. Obwohl ältere Haushaltsgeräte als Stromfresser gelten, müssen nicht zwingend neue angeschafft werden.

Strom sparen ist auch möglich, wenn Geräte wie der Kühlschrank einen optimalen Standort haben. Demnach sollten Tiefkühltruhen und Kühlschränke nicht unmittelbar neben Wärmequellen wie Heizkörpern, Herd oder Spülmaschine stehen, da Kühlgeräte dann deutlich mehr Energie verbrauchen. Direkte Sonneneinstrahlung begünstigt ebenfalls einen höheren Stromverbrauch. Wenn die Raumtemperatur jedoch um ein Grad gesenkt wird, benötigen Kühlgeräte sechs Prozent weniger Strom. Die ideale Innentemperatur eines Kühlschranks liegt bei sieben Grad. Regelmäßiges Abtauen hilft ebenfalls beim Stromsparen. Durch Abtauen wird verhindert, dass sich ein Eispanzer im Gefrierfach bildet. Die Reifschicht kann den Energieverbrauch des Kühlschranks um sechs Prozent erhöhen. Im Inneren von Gefriergeräten sollte die Temperatur maximal minus 18 Grad betragen. Damit Wärme richtig abtransportiert werden kann, sollte zwischen Kühlschrank und Wand immer einige Zentimeter Platz sein.

Stromverbrauch im Haushalt deutlich reduzieren

Falls diese Maßnahmen nicht zu einer deutlichen Reduzierung des Energieverbrauchs führen und die Stromkosten weiter angehoben werden, lohnt es sich, über einen Versorgerwechsel nachzudenken. Bei einem Stromvergleich mit Verivox.de können die Tarife unterschiedlicher Stromanbieter miteinander verglichen werden. Beim Tarifvergleich werden wichtige Faktoren wie Grundpreise, Vertragsbindung und Preisgarantie berücksichtigt. Gleichzeitig erhalten Verbraucher Informationen zu den Tarifen und möglichen Zusatzangeboten in Form eines Sofortbonus und Neukundenbonus der einzelnen Stromanbieter. Für Fragen steht die kostenfreie Expertenberatung des Vergleichsportals zur Verfügung. Mit einigen Maßnahmen können auch nach einem Stromanbieterwechsel zusätzlich Energiekosten gespart werden. Eine Waschmaschine sollten immer richtig gefüllt sein und auf der niedrigsten Temperatur laufen. Damit wird bis zu ein Drittel Energie gespart. Um als 300 Kilowattstunden kann der Stromverbrauch reduziert werden, wenn die Wäsche zum Trocknen auf die Leine gehängt oder bei kühlen Außentemperaturen auf dem Wäscheständer getrocknet wird. Energiesparlampen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern sparen auch Strom.

Beim Austausch einer herkömmlichen 60-Watt-Glühlampe gegen eine neue Elf-Watt-Energiesparlampe kann bei einer täglichen Brenndauer von circa drei Stunden der Stromverbrauch jährlich um 52 Kilowattstunden gesenkt werden. Im Winter verursacht die Heizung hohe Energiekosten. In einem durchschnittlichen Haushalt verbrauchen Heizgeräte fast doppelt so viel Energie wie alle Haushalts- und Elektrogeräte zusammen. Wenn die Heiztemperatur nur um ein Grad abgesenkt wird, können bereits sechs Prozent Heizenergie gespart werden. Die Heizung sollte zudem immer heruntergedreht werden, wenn die Bewohner für mehr als eine Stunde das Haus verlassen. Durch eine Absenkung um vier Grad werden bis zu zehn Prozent Heizkosten gespart.

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