Herbstmess’

Stadtleben // Artikel vom 27.10.2008

Wer sich auf den Messplatz in der Oststadt (Gott sei Dank ist die Schnapsidee, hier ein Fußballstadion bauen zu wollen, verpufft) begibt, bekommt zwischen 31.10. und 10.11. ein Rundumsorglos-Paket.

Das versprechen zumindest die Schausteller und Marktamts-Chef Armin Baumbusch. Erfahrungsgemäß halten sie auch treu und brav, was sie geloben. Etwa – und das ist ja mal das Wichtigste – dass die Preise im Vergleich zum Frühjahr stabil geblieben sind. Wer sein Portemonnaie vergessen hat, kann allein beim Schauen froh werden, aber davon können Schausteller ja nicht leben.

Um das Fiasko zu verhindern, hat man alles versucht, auch das alleraller­allerletzte Rummelvergnügen der Saison (ein Teil der Schausteller macht mal Pause bis zu den Weihnachtsmärkten) so attraktiv wie möglich zu gestalten. Es geht – wie üblich – wieder hoch hinaus. Cyber Space wirbelt seine Gäste in 50 Metern Höhe durcheinander; deutlich gemütlicher hat man’s da im Riesenrad. Oder beim Glühwein, sechs Stock tiefer. Aber: Dann fehlt halt die Aussicht!

Unten leuchten dafür 100.000 Lämpchen den Weg zum Glück, und auch in weniger luftiger Höhe gibt es zahlreiche Attraktionen wie die allseits beliebte Go-Kart-Bahn für alte Schumis oder kommende Vettels, Auto­scooter, Musikexpress und Wellenflieger für Oldie-Fans, Revolution, Shake und natürlich Gaudi-Buden mit zahlreichen Über­raschungen. Und und und...

Auf der Herbstmess’ muss selbstverständlich keiner Hunger oder Durst leiden. An zahlreichen Ständen wird alles geboten was Herz, Mund und Gaumen so mögen. So werden Pausen zwischen den Fahrvergnügen zum kulinarischen Genuss. Facts müssen auch sein: Fassanstich (BM Klaus Stapf zum 1.): Freitag, 31.10., 19 Uhr, Festzelt Adam Müller, danach Halloween-Party mit DJ Uwe und um 20 Uhr zu betont familienfreundlicher Uhrzeit ein Feuerwerk.

An den beiden Montagen (3. und 10.11.) ab 19 Uhr Montags-Spaß mit vielen Vergünstigungen; davon gibt es am Familientag (Do, 6.11.) noch mehr. Gedämpfte Musik tönt am Dienstag (4.11.) mit Hits der 50er und 60er inklusive einem „Bunten Nachmittag“ im Zelt (14 Uhr). Zum Schluss (10.11.), wie es sich gehört: Ende der Saison mit einer Musikfeuerwerkschau (ab ca. 22 Uhr). Die Herbstmess’ ist täglich geöffnet von 14 bis 23 Uhr, sonn- und feiertags: 12 bis 23 Uhr. Wer nedd noageht, dem kammer nedd helfe! -hs

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