Interkulturelle Woche Gaggenau 2023

Stadtleben // Artikel vom 24.09.2023

Abdulsamad Murad

An der unterm Motto „Neue Räume“ stehenden „Interkulturellen Woche“ des Landkreises Rastatt ist auch die Stadt Gaggenau beteiligt.

Mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani (Do, 28.9., 20 Uhr, Stadtbibliothek) kündigt sich eine vielfach preisgekrönte (u.a. „Leipziger Lesekompass“, „Lese Peter“ u. „Demokratiepreis des Deutschen Bundestags“) Autorin an. In ihren unbeschönigten Erzählstunden über Menschen mit all ihren Ängsten und Wünschen gehört die Hälfte der Zeit den Geschichten und Fragen der jungen Zuhörer.

„Mir geht’s gut“ titelt das Objekttheater von Abdulsamad Murad (Di, 3.10., 20 Uhr; Mi, 4.10., 11 Uhr für Schulen, Jahnhalle), der eine Lebensgeschichte von der Geburt bis zu ihrem Ende erzählt. Murad ist in Syrien aufgewachsen; 2013 beginnt der Flüchtling in Deutschland Figurentheater zu studieren. Seine hier dargebotene Abschlussarbeit ist ein intensiv gespieltes, wortloses Solo mit Livemusik über Flucht, Einsamkeit, Grenzen und die Liebe zum Leben. Es begleiten Hannah Dorothée Schmidt (Cello) und Maher Alauwaj (Oud) mit Klängen, die europäische und arabische Musiktraditionen verbinden. Seinen festen Platz in Gaggenau hat der „Interreligiöse Gottesdienst“ (So, 24.9., 17 Uhr, Marktplatz) verschiedener Konfessionen. -pat

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