Neue Notruf-App: SoftAngel

Stadtleben // Artikel vom 19.06.2016

Ein Fußballfan hat sich in der fremden Stadt verlaufen, eine junge Frau wird beim Public Viewing bedrängt, ein Rollstuhlfahrer steckt in der Bredouille, man hat ein Gläschen zu viel getrunken und benötigt für die Heimfahrt ein Taxi oder aber es besteht ein medizinischer Notfall – die Szenarien, in denen die neue Notruf-App SoftAngel nützlich bis lebensrettend sein kann, sind äußerst vielfältig.

Ein Knopfdruck auf eines der vor- oder selbstdefinierten Icons genügt und schon wird allen SoftAngels im Umkreis von rund 2.000 Quadratmetern angezeigt, dass und welche Art von Unterstützung gefragt ist. Denn im Ernstfall hat man meist weder Zeit noch Nerven für das Schreiben einer Nachricht. Darüber hinaus schrecken die integrierte Sirene und das SOS-Blinklicht Angreifer ab und machen Passanten aufmerksam. Um den Hilferuf bei anderen SoftAngels abzusetzen, nutzen die Entwickler der Karlsruher IT-Spezialisten Techno Et Control die Bluetooth-Low-Energy-Funktion der Smartphones. Somit ist SoftAngel vollkommen netzunabhängig und auch dann online, wenn Mobilfunknetz und Wi-Fi gerade nicht verfügbar sind.

Je nach Situation können Helfer entweder selbst eingreifen oder aber die entsprechenden Sicherheitskräfte alarmieren. Denn das ist die Grundidee von SoftAngel: eine starke Gemeinschaft, die aufeinander achtgibt, füreinander da ist, die hinschaut und couragiert einschreitet. Je mehr Menschen die App auf ihren Smartphones installiert haben, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Retter auf den gesendeten Hilferuf anspricht.

Dabei ist die Bluetooth-Reichweite von bis zu 70 Metern ganz bewusst gewählt, damit Menschen aus der unmittelbaren Umgebung Gelegenheit haben, rechtzeitig am Ort des Geschehens zu sein. Als zusätzliches Feature wurde auch ein Telefonmodul eingebaut: für die persönliche Notfallnummer (die dann zum Einsatz kommt, wenn man auf sich gestellt ist oder die Situation zu gefährlich erscheint) und den „Bring mich Heim“-Button (um beispielsweise das bevorzugte Taxi-Unternehmen anzurufen). Für die direkte Kommunikation enthält SoftAngel außerdem einen Messenger, mit dem sich private Chats führen lassen.

SoftAngel ist kostenlos, werbefrei und unkommerziell. Daher werden keinerlei Nutzerdaten gesammelt, die App greift nicht auf Telefonkontakte oder andere persönlichen Informationen zu. SoftAngel ist für iOS und Android in Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch verfügbar, weitere Sprachen sind in Planung. -pat

Zurück

Einen Kommentar schreiben

WEITERE STADTLEBEN-ARTIKEL





Offerta 2017

Stadtleben // Tagestipp vom 28.10.2017

Die mit Beginn der Herbstferien zum 45. Mal eröffnende Einkaufs- und Erlebnismesse „Offerta“ hat der ganzen Familie etwas zu bieten!

>   mehr lesen...


Knigge für den Kleiderschrank: Tipps rund ums Hemd

Stadtleben // Tagestipp vom 18.10.2017

Hemden sind zeitlose Klassiker, die die meisten Männer dementsprechend in großer Auswahl im Kleiderschrank haben.

>   mehr lesen...


So riecht Erfolg: Wenn Promis Düfte kreieren

Stadtleben // Tagestipp vom 15.10.2017

Immer mehr Stars vermarkten eigene Düfte – mit großem Erfolg.

>   mehr lesen...




Wiedereröffnung: High Style

Stadtleben // Tagestipp vom 15.10.2017

Nach über zwölf Jahren in der Ritterstraße ist Katja Steiner mit ihrem Designer-Secondhand-Shop in die Südweststadt (Klauprecht-/Ecke Hirschstr.) umgezogen.

>   mehr lesen...




Neueröffnung: Judy’s Pflug

Stadtleben // Tagestipp vom 15.10.2017

In der Ochsentorstraße haben Mitte September zwei gastronomische Durlacher Aushängeschilder zusammengefunden.

>   mehr lesen...




Kinemathek vs. Kurbel, Runde zwei

Stadtleben // Tagestipp vom 15.10.2017

In der Karlsruher Kulturszene rumort es.

>   mehr lesen...




DeliBurgers

Stadtleben // Tagestipp vom 15.10.2017

„Genuss aus der Region“.

>   mehr lesen...




21. Dirty Old Town

Stadtleben // Tagestipp vom 14.10.2017

„Die Altstadt bebt“ heißt es alle Halbjahr, wenn in Karlsruhes Dörfle die Kneipen gemeinsam zu Live- und DJ-Musik feiern.

>   mehr lesen...