Noch keine Sommerreifen? Was es zu beachten gilt

Stadtleben // Artikel vom 11.07.2014

Viele Autofahrer warten mit dem Kauf neuer Sommerreifen bis in den Sommer hinein, in der Hoffnung auf ein günstiges Angebot.

Zwar gibt es im Sommer tatsächlich eine große Auswahl an Billigreifen, die Qualität lässt aber häufig stark zu wünschen übrig, wie die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) jetzt in einem Test mitteilte. Wir haben die Ergebnisse zusammengefasst und geben Tipps, wie man mit den richtigen Sommerreifen durch Karlsruhe, Baden, Pfalz und Nordelsass kommt. Wer immer noch mit Winterreifen fährt, sollten spätestens vor der nächsten längeren Autofahrt auf Sommerreifen umrüsten. Selbst Ganzjahresreifen sind nicht auf die hohen Temperaturen des Sommers ausgelegt, weshalb der GTÜ dazu rät, um der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer willen mit Sommerreifen zu fahren. Für alle, die noch Sommerreifen besitzen, hat das Automagazin promobil.de eine Reifen-Checkliste zusammengestellt, um sicher durch den Sommer zu kommen.

GTÜ warnt vor billigen Sommerreifen

Wer bei der Sicherheit spart, spart am falschen Ende. Der GTÜ weist in seinem Test abermals auf die essentielle Bedeutung von Autoreifen hin, denn schließlich sind Reifen die direkte Verbindung des Autos zur Straße. Durch das mangelhafte Material der Billigreifen kam es zu fatalen Ergebnissen in Bezug auf ihrer Nässe-, Handling- und Bremswegeigenschaften. Der fehlende Reifengrip beim Anfahren gehört dabei noch zu den kleineren Übeln. Gefährlich wird es vor allem bei den Bremswegen, die selbst beim besten Billigreifen sechs Meter länger waren als ein Referenzreifen bei einer Vollbremsung mit 100 km/h auf nasser Strecke. Der schlechteste Billigreifen kam sogar erst nach weiteren zwölf Metern zum Stillstand. Der Test ergab, dass ein guter Reifen beim Bremsvorgang aus 100 km/h nach knapp 50 Metern steht, während Fahrzeuge mit Billigreifen trotz identischem Bremsvorgang erst viele Meter weiter zum Stillstand kommen.

Gebrauchte Sommerreifen – eine Alternative?

Neben Billigreifen locken auch gebrauchte Sommerreifen mit niedrigen Preisen. Anders als bei runderneuerten Reifen gibt es allerdings für Gebrauchtreifen keinerlei Prüfungsinstanz oder Qualitätsstandards. Ein Reifen, der unmittelbar nach dem Kauf als gebraucht weiter verkauft wird, mag in einem akzeptablen Zustand sein. Ein Sommerreifen, der schon einige Jahre gefahren wurde, stellt dagegen ein großes Sicherheitsrisiko dar. Der Grad des Verschleißes ist dabei nicht immer ausschlaggebend, denn die Reifen können, beispielsweise durch Schlaglöcher, innere Schäden haben, die auf der Lauffläche unsichtbar sind, jedoch die Sicherheit beeinträchtigen. In Einzelfällen mag der Kauf von gebrauchten Reifen ein Schnäppchen sein, doch in der Regel überwiegen die Risiken für den Käufer.

Der beste Zeitpunkt für neue Reifen

Die beste Möglichkeit, um an Geld, aber nicht an Sicherheit zu sparen, besteht darin, den besten Zeitpunkt für einen Kauf zu finden. Zur Osterzeit, wenn alle Autofahrer ihre Sommerreifen aufziehen, steigen die Preise meistens. Kurz danach jedoch können Sie beim Händler hochwertige Reifen zu guten Preisen erstehen. Es lohnt sich außerdem, die Preise bei Online-Anbietern wie tirendo.de zu vergleichen. Hier können oft auch saisonunabhängige Schnäppchen geschlagen werden. Wer aktuell noch keine Sommerreifen montiert hat, für den wird es höchste Zeit, denn die warmen Temperaturen in Karlsruhe und Umgebung bleiben uns erhalten. Ausflüge und Urlaubsfahrten sollten dann kein Sicherheitsrisiko darstellen. -ps

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