Schloss Heidelberg

Stadtleben // Artikel vom 24.10.2010

Es gibt nur wenige Schlösser, um die sich so viele Sagen, Geschichten und Legenden ranken, wie das berühmte Heidelberger Schloss.

Manche davon sind romantisch, andere geheimnisvoll und einige richtiggehend unheimlich. Jene stehen im Mittelpunkt des „Gruseltages“, der – natürlich – an Halloween stattfindet: Am 31.10. können Kinder ab 14 Uhr bei einer schaurigen Bastelaktion die geheimnisvollen Bewohner des Schlosses kennenlernen; am frühen Abend schlägt dann die „Geisterstunde in der Schlossruine“... Kostümierung willkommen!

Für Spannung ist jedoch auch an anderen Tagen gesorgt: Die Führung „Poeten und Räuber“ entführt die Teilnehmer beispielsweise am 24.10. in eine Welt zwischen Romantik und Gefahren, und düster wird es auch, wenn am 7.11. ab 17 Uhr der kurfürstliche Nachtwächter „Im Dunkel der Nacht“ durch das Schloss führt. Am 14.11. ist die Stimmung hingegen leidenschaftlich und romantisch: „Die Brentanos – Szenen einer Ehe“ entführt in das frühe 19. Jahrhundert und die Welt der Romantiker. All die anderen Schriftsteller, die das Heidelberger Schloss einst besuchten, von Mark Twain bis Goethe, kommen in der Führung „Die Fürstenbilder schau’n und schweigen – Das Schloss im Spiegel der Literatur“ am 17.10. zu Wort.

Viel zu schreiben gab es auch schon zu barocken Zeiten. Liselotte, die Prinzessin mit der spitzen Feder, sagte von sich selbst, „sie schreibe, wie sie rede“, und die unverblümten Anekdoten, die sie am 1.11. zum Besten gibt, sind ein ganz besonderes Vergnügen! Davon übrigens gab es am Hofe reichlich: Von Festen zwischen Maßlosigkeit und Repräsentationszwang erzählt anschaulich die Führung „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ am 31.10.

Und wer noch mehr über das spannende „Leben bei Hofe“ erfahren will, kann dies bei der gleichnamigen wöchentlichen Sonderführung am Samstag tun.
Beginn sofern nicht anders angegeben je 14.30 Uhr, Info: Service Center Schloss Heidelberg, Tel.: 06221/53 84 31

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