Selbst der Einarmige Bandit zählt zum Kulturangebot der Region

Stadtleben // Artikel vom 31.08.2018

Kurhaus Baden-Baden (Foto: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH)

Baden-Baden und die umliegende Region sind für Besucher aus ganz Deutschland – und darüber hinaus – absolut faszinierend.

Nicht nur aus Frankreich und der Schweiz, den Nachbarländern ganz in der Nähe, kommen viele Menschen für einen Kurztrip hierher. Zahlreiche Besucher nehmen eine deutlich weitere Anreise in Kauf, um die Sehenswürdigkeiten in diesem Kurort mit seiner langen Geschichte sowie in den Orten ganz in der Nähe selbst zu erleben. Abgesehen von den Glücksspielen, die in der Spielbank Baden-Baden schon seit langer Zeit in einem einmaligen Ambiente präsentiert werden, gibt es hier auch für Freunde schöner Architektur oder für Liebhaber guter Weine einige perfekte Anlaufpunkte. Nicht umsonst zählen die Weinberge rund um Baden-Baden zu den besten Anbauregionen in Deutschland, schließlich liegen sie in der wärmsten und sonnenreichsten Region des Landes. Damit gibt es perfekte Bedingungen für die Erzeugung von qualitativ hochwertigen Weinen, die man auf vielen Weingütern vor Ort probieren kann.

Einarmige Banditen als besondere Attraktion

Wer einen Besuch in der Spielbank Baden-Baden plant, sollte das natürlich nicht gerade nach einer ausgedehnten Weinprobe tun. Um mit dem eigenen Guthaben sorgfältig umzugehen und die Einsätze in der richtigen Höhe und bei den richtigen Spielen zu platzieren, sollten Besucher besser im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sein. Das ist vor allem bei den Tischspielen der Fall, die her auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon im 19. Jahrhundert ließen sich viele der reichen und berühmten Gäste, die zur Kur nach Baden-Baden reisten, beim Roulette oder bei anderen Spielen unterhalten. Die Einsätze dürften schon damals sehr hoch gewesen sein, in erster Linie ging es jedoch um die Unterhaltung. Diese steht bis heute im Vordergrund, allerdings hat sich das Angebot der Spiele natürlich immer wieder gewandelt. Heute zählen Einarmige Banditen oder Slotmachines zu den beliebtesten Varianten, genau wie in den meisten anderen Spielbanken weltweit. Nicht gerade schmeichelhaft ist der Name des wohl berühmtesten Spielautomaten: Ein Bandit, dazu noch einarmig, der im Ruf steht, den Zockern das Geld aus den Taschen zu locken und den Spielhallenbetreibern hohe Gewinne zu bescheren. Der Apparat wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika erfunden. Er prägte das Bild der Casinos von Las Vegas und schnell auch die der Online-Casinos. Trotzdem werden die Tischspiele nach wie vor gerne genutzt.

Lange Geschichte des Glücksspiels

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in mehreren Hotels in Baden-Baden überwachte Glücksspiele präsentiert, um damit den Gästen noch mehr Unterhaltung zu bieten. Im Jahr 1809 eröffnete in dem Kurort dann die erste Spielbank, bevor 1824 das Kurhaus fertiggestellt wurde. Dort lag das Casino dann im Weinbrennersaal, bis die Casinos in Deutschland schließlich 1872 schließen mussten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tradition im Jahr 1950 wiederentdeckt, die Räume für die neue Spielbank wurden damals von Pariser Innenarchitekten gestaltet. Heute werden die Gäste im Casino Baden-Baden nicht nur mit Glücksspielen in einer tollen Atmosphäre unterhalten, sondern auch mit kulinarischen Angeboten sowie immer wieder mit speziellen Veranstaltungen.

Viele Ziele für Touristen

Neben Wein und Glücksspielen gibt es natürlich noch viele weitere Attraktionen für Urlauber in Baden-Baden. Dazu zählen vor allem die Thermen und Bäder, von deren Heilkraft bereits die Römer wussten. Auf der Museumsmeile zeigen sich die Künstler von morgen neben den beeindruckenden Werken von alten Meistern, das Festspielhaus hingegen ist vor allem für Musikliebhaber eine echte Sehenswürdigkeit. Zu guter Letzt wird die Kultur hier mit einem sehr angenehmen Lebensstil verbunden, zu dem neben gutem Wein auch eine sehr abwechslungsreiche Gastronomie mit Spezialitäten aus der Region und darüber hinaus zählt.

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