Super INKA: Neue Publikation im Zeitungsformat

Stadtleben // Artikel vom 12.06.2018

Super INKA

Kaum war man nach fast 14 Jahren im Zuge der Restrukturierung des Stadtmarketings mal Mittagessen und traf sich noch auf einen Kaffee zum Thema Presse und Region, da ist er auch schon wieder fast weg.

Sascha Binoth, umstrittener Citymanager, der INKA lange Zeit nach allen Regeln der Kunst durch Marketing-Boykotts und eigene Printmedien „bearbeitet“ hat, verabschiedet sich nach August mit erweitertem Aufgabengebiet Richtung Pforzheim. Zur WM-Zeit möchte er noch Tischkicker in der Stadt aufstellen. Gute Idee. Was passiert nun mit der City Initiative? Unklar. Kurz vor Drucklegung dieser Ausgabe veröffentlichte das Amt für Stadtentwicklung neue Zahlen zum Frequenzrückgang in der Innenstadt seit dem U-Strab-Baubeginn 2008, Stand 15.12.2017. Der Rückgang soll demnach 27 Prozent betragen. Binoth sprach dem Autor gegenüber im Januar 2018 von 56 Prozent.

Mehr demnächst – auch auf den Medienseiten unserer neuen Publikation im Tageszeitungsformat: Super INKA. Unter diesem Titel bringen wir Mitte Juli erstmals eine klassische Zeitung heraus, die ein wenig mehr Diskurs, Tiefe und Meinung in die monopolartige Karlsruher Presselandschaft bringen soll. Wir überlegen nämlich schon länger, wie wir den hohen, zumeist aufwendig komprimierten Textinput, den wir im INKA Stadtmagazin für unser Pocketformat produzieren, nochmals in eine andere, schönere Inhaltsform gießen können.

Geplant sind Reportagen, Hintergründe, Porträts und Lesethemen zu Karlsruhe und dem Südwesten, aus Bereichen wie Kunst und Kultur, Design und Medien, Start-ups und Gründer, Wissen und Bildung, Architektur und Stadtplanung. Darüber hinaus fassen wir in unserer ersten Ausgabe Kulturtipps zu Kunst, Musik und Theater für den Zeitraum 15.7. bis 30.9. in einem Spezial-Kalender zusammen.

Die Nullnummer von Super INKA wird mindestens 16 Seiten umfassen und erscheint in einer Auflage von 20.000 Exemplaren direkt nach der Fußball-WM. Der Vertrieb erfolgt mit den INKA-Magazinen in Karlsruhe-Stadt, in unserem Regio-Vertriebsgebiet sowie in der erweiterten Region von „Pirmasens bis Donaueschingen“. Refinanziert werden soll das redaktionell wie verteilungstechnisch aufwendige Projekt klassisch durch Anzeigen; wir veröffentlichen hier aber keine PR-Texte oder Advertorials. Unsere Themenstrecken bieten „auch so“ eine ideale Platzierung für inhaltlich bezogene Werbung. Die grafische Gestaltung übernimmt Sascha Fronczek, der u.a. für das renommierte Grafikbüro 2xGoldstein und für INKA arbeitet. -rw

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