Volkswohnung kauft Dammerstock-Grundstück

Stadtleben // Artikel vom 10.10.2019

Dass die Vernissage zur „Respektive Peter Weibel„ keine „normale“ werden würde, auch für mich, war schon am Nachmittag klar.

Baubürgermeister Fluhrer wollte sich mit mir abends nach dem offiziellen Teil treffen, um INKA-Interview-Fragen zu besprechen. Eine gute Nachricht kann ich hier vermelden: In der INKA-April-Ausgabe berichteten wir (mit der AG Stadtbild) auch auf unserem Cover über bereits bis ins sogenannte Stadtplanungsamt fortgeschrittene Überlegungen, den „Bunker“ im Dammerstock zu überbauen. Passend zum Bauhaus-Jubiläumsjahr. BM Fluhrer teilte mir im Gespräch mit, dass das Thema vom Tisch sei, die Volkswohnung verhandle im Auftrag der Stadt mit dem Eigentümer und werde das Grundstück erwerben.

Ebenfalls ein Thema des Gesprächs: SPD-Kommunalwahlkandidat Martin Alexander Müller, GEM-Geschäftsführer, der bestens mit dem OB kann und sich Anfang Oktober nach Drucklegung nun gleich noch für das KSC-Präsidentenamt bewirbt. Deren künftiger Hauptsponsor, die CG Gruppe von Christoph Gröner, ist Mehrheitsgesellschafter der GEM, die das C-Areal in einem „Bieterkampf“ erworben hat. BM Fluhrer betonte, der Volkswohnung seien damals beim Mitbieten die Hände gebunden gewesen.

Es gebe hier Bieterlimits, die städtische Betriebe nicht übersteigen dürften. Nun, man wird sehen. Weitere Themen waren u.a. der Bebauungsplan am Hbf/Aachen-Münchener Versicherung sowie in eigener Nachverdichtungssache der Neubau Berckholtzstift Weinbrenner-/Geranienstr. Diese Anfragen laufen noch. Mehr zu den sogenannten „Paragraf 34-Bebaungsfällen“ in Karlsruhe folgen. Dessen einseitige Auslegung unterminimiert in meinen Augen grundlegende informelle Bürgerrechte über geplante Großbauten im unmittelbaren Wohnumfeld. -rw

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