Wohnen im Bungalow: Die Vorteile auf einen Blick

Stadtleben // Artikel vom 03.05.2021

Bungalow (Foto: Public Domain Pictures / pixabay.com)

Die Immobilienbranche boomt seit eh und je.

Selbst in Corona-Zeiten verzeichnet die Branche steigende Umsätze. Die Menschen sind Willens, für ihr Eigenheim Kosten und Zeit in die Hand zu nehmen. Seit einiger Zeit wird der Bungalow auch in der Stadt von immer mehr Bauherren als Variante bevorzugt. Aber woran liegt das? Wir wollen den Vorteilen von Bungalows auf den Grund gehen und näher beleuchten.

Die Sache mit den Kosten

Die Kosten sind natürlich immer ein Stück weit von den Anforderungen und Wünschen des Bauherren abhängig. Soll der Bungalow unterkellert sein? Welche Energiestufe soll das Haus bekommen? Wie viel Eigenleistung soll in das Haus investiert werden? Im direkten Vergleich zu einem Einfamilienhaus ist der Bungalow pro Quadratmeter durchschnittlich sogar etwas teurer. Wenn man allerdings die gesamten Baukosten in Betracht zieht, macht die geringere Wohnfläche den Bungalow im Endpreis günstiger. Da sich Preise von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, ist es schwer, eine Angabe in Zahlen zu machen. Im Schnitt bekommt man einen schlüsselfertigen Bungalow mit einer Wohnfläche von 100 bis 120 Quadratmetern ab 150.000 Euro. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Wer vor hat, einen Bungalow zu bauen, sollte man mehrere Anbieter miteinander vergleichen, um ein wirklich klares Bild von den Kosten zu bekommen. Sind online keine Preise zu finden, müssen schriftliche Angebote eingeholt werden. So oder so, vergleichen lohnt sich immer!

Bauzeit

Die Bauzeit eines Bungalows ist ebenso wie die Kosten von den Wünschen des Bauherren abhängig. Zudem hängt es von der gewählten Bauweise ab. Zwei Bauweisen als Beispiel:

  • Massivbauweise: Die Massivbauweise ist die herkömmliche und altbewährte Bauweise, also Stein auf Stein. Das dauert seine Zeit und das sollte sie auch. Denn manche Elemente müssen bis zu 30 Tage trocknen. Ist das nicht der Fall, können schwerwiegende Fehler auftreten. Im Schnitt spricht man von einem halben Jahr von Baubeginn bis zum bezugsfertigen Haus. Massivhausanbieter, die mit weniger Bauzeit locken, sollten genauer betrachtet werden, bevor man sich für sie entscheidet.

  • Fertigbauweise: Die Fertigbauweise ist deutlich schneller als die Massivbauweise. Da viele der Teile vorgefertigt werden, müssen diese an der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Der Rohbau kann somit nach nur zwei Werktagen vollendet sein. Vom Baubeginn bis zur schlüsselfertigen Immobilie vergehen durchschnittlich nur drei bis vier Monate. Die Bauzeit ist einer der größten Vorteile eines Fertighauses denn: Weniger Zeit bedeutet weniger Kosten.

Barrierefreiheit

Menschen werden älter und Bewegungen werden zwangsläufig anstrengender. Treppen steigen, Saugen und Fensterputzen wird ab einem gewissen Alter zunehmend fordernd. Im Falle eines Unfalls müssen bei einem Haus mit mehreren Stockwerken kostenintensive Umbaumaßnahmen getätigt werden, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Bei einem Bungalow kann und wird das schon bei der Planung des Hauses berücksichtigt: Es gibt keine Treppen oder Türen, die nur über ein Podest erreichbar sind. Eine Rampe zur Eingangstür muss somit – wenn überhaupt – nur wenige Stufen überbrücken, was Geld und Kraft spart. Einige Anbieter habe sich auf den Bau barrierefreier Bungalows spezialisiert. Somit werden z.B. beim Badezimmer, eines der schwierigsten Räume für bewegungseingeschränkte Personen, potenzielle Stolperfallen schon bei der Planung entfernt und genug Platz eingerechnet.

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