Wohnungssuche in Karlsruhe: So finden Sie günstige Mietwohnungen

Stadtleben // Artikel vom 24.09.2020

Die Wohnungssuche ist für viele Menschen ein Gräuel.

Photo by cubicroot on Pixabay

Und obwohl es in Deutschland seit Jahren Bemühungen gibt, die Zustände auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern, existiert schlichtweg zu wenig günstiger Wohnraum. Auch die Fächerstadt Karlsruhe stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar. Kennt man einige Tricks und hat etwas Geduld, ist es jedoch noch immer möglich, sich günstige Mieträume zu erschließen.

Die wichtigste Frage: Wie und wo möchte man wohnen?

Bevor man die Wohnungssuche beginnt, sollte man sich über die eigenen Bedürfnisse klar werden. Wer weiß, welche Lage, Größe und Miethöhe für ihn infrage kommt, kann leichter einschätzen, wo noch Sparpotenzial besteht. Je nach Stadtteil können die Mietpreise in Karlsruhe sehr unterschiedlich ausfallen. In Randbezirken wie Grünwettesbach beispielsweise sind sie günstiger als in Rüppurr, der Innenstadt oder der Nordweststadt. Für Wohnungen, die gut angebunden sind, zahlt man oft höhere Preise als für jene, die etwas außerhalb liegen. So sollte sich jeder überlegen, ob es für ihn in Ordnung wäre, in einem weniger beliebten Stadtteil zu wohnen, wenn die Kosten dafür im Gegenzug auch geringer sind. Das Gesparte lässt sich dann beispielsweise in eine einzigartige Inneneinrichtung investieren. Weiteres Sparpotenzial bieten Versicherungen und Stromverträge. Hier lohnt es sich immer, Preise zu vergleichen. Bei den Hausratsversicherungen variieren die Beiträge je nach Anbieter und auch Wohnort bzw. Postleitzahl. Die Wahl des Wohnbezirks hat somit auch Einfluss auf die Versicherungsbeiträge. Auch die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadenfall beeinflusst die Beitragshöhe. Wer sich für eine höhere Selbstbeteiligungssumme oder eine längere Vertragslaufzeit entscheidet, profitiert im Gegenzug von niedrigeren Versicherungsbeiträgen.

Verschiedene Kanäle für die Wohnungssuche nutzen

Es gibt die großen bekannten Websites im Netz, auf denen man schnell zahlreiche Angebote findet. Wer ausschließlich diese nutzt, konkurriert jedoch mit vielen Mitbewerbern. Und viele gute Wohnungen werden unter der Hand weitergegeben. Oft kennt ein Freund oder Bekannter jemanden, der jemanden kennt, der eine Wohnung vermietet, ohne dass man davon wusste. Idealerweise nutzt man daher bei seiner Suche auch die sozialen Netzwerke und fragt Freunde und Bekannte um Hilfe. Wer auf diese Weise einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung bekommt, hat bereits einen Vertrauensvorschuss – denn Empfehlungen von Freunden messen viele Vermieter einen hohen Wert zu. Für Studenten gibt es seit einigen Jahren außerdem das soziale Projekt Wohnen für Hilfe. Hier ziehen Studenten bei Senioren ein, denen Sie im Alltag unter die Arme greifen. Im Tausch dafür dürfen Sie kostengünstig dort wohnen.

Die eigenen Chancen verbessern

Eine passende Wohnung zu finden und in diese dann auch einziehen zu dürfen, sind oft zwei sehr unterschiedliche Dinge. Möchte man seine Chancen erhöhen, sollte man sich von seiner besten Seite zeigen. Am besten gibt man bereits in der Kontaktaufnahme das Nettoeinkommen an, das idealerweise das Dreifache der Kaltmiete betragen sollte. Das verbessert die Aussicht auf eine Einladung zur Wohnungsbesichtigung. Zu dieser sollte man vorbereitet, informiert und gut gekleidet erscheinen. Wer seine Bewerbungsunterlagen vorab zusammenstellt, kann sie bereits zum Besichtigungstermin mitbringen, was insbesondere dann ein Vorteil ist, wenn zeitnah ein neuer Mieter gesucht wird. Wer einen guten Eindruck bei dem Vermieter, der Immobilienagentur oder dem Makler hinterlässt, der erhöht die Chancen, künftig über alternative Angebote informiert zu werden. Und vielleicht ist im zweiten Anlauf ja die passende Wohnung dabei.

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