24-Stunden-Pflege: Diese Vorteile bietet sie

Wissen & Buch // Artikel vom 23.09.2022

Älterwerden stellt viele Menschen vor große Herausforderungen.

Lassen die Kräfte nach, tritt noch eine Erkrankung dazu, leidet die Fähigkeit, den Alltag zu organisieren. Viele Ältere hängen aber an ihrem Zuhause. Sie wollen ihre gewohnte Umgebung nicht gegen ein Alten- oder Pflegeheim eintauschen. Eine 24-Stunden-Pflege bietet diesen Menschen Vorteile. Sie ermöglicht ein würdiges und selbstständiges Altwerden im eigenen Heim.

Was ist eine 24-Stunden-Pflege? Was leistet diese Art der Pflege?

Unsere Gesellschaft altert. In der Folge leben viele ältere Menschen allein. Sie haben oft nicht das Glück, Angehörige an ihrer Seite zu wissen. Das Problem, dass sich Menschen im Alter isolieren und eigene Bedürfnisse vernachlässigen, hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Verwahrlosung des alternden Menschen. Der Betreuung und Pflege für ältere Menschen kommt deshalb eine wichtige Rolle zu. Altenpflegekonzepte sehen sehr verschieden aus. Als besonders flexibel und vorteilhaft erweist sich die 24-Stunden-Pflege. Sie findet stets in den eigenen vier Wänden statt. Polnische Pflegekräfte von Bayernpflege kümmern sich z.B. um Haushaltsaufgaben wie Kochen, Putzen oder Einkaufen. Zudem kommen die Pflegekräfte für alle pflegerischen Bedürfnisse auf, die nicht medizinischer Natur sind. Ein Zeitfenster für die Pflege kann stets individuell festgelegt werden. Sogar eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist denkbar.

Eine 24-Stunden-Pflege bietet eine wertvolle Alternative zum Altenheim

In vielen Seniorenheimen herrscht eine nahezu sterile Atmosphäre. Flure und Betten erinnern eher an ein Krankenhaus als an ein schönes Zuhause. Oftmals steht Senioren und Seniorinnen nicht einmal ein eigener Raum zur Verfügung. Sie teilen sich ein Zimmer mit einer fremden Person, die mitunter sogar schwer erkrankt ist. Nicht in jedem Altenheim leisten Pfleger und Pflegerinnen die Betreuung, die ein würdiges Altern ermöglicht. Schwierige Berufsbedingungen, eine schlechte Bezahlung und ein kleiner Personalschlüssel in der Altenpflege, tragen hierfür die Verantwortung. Für eine Betreuung auf Augenhöhe bleibt schlicht keine Zeit. In der 24-Stundenpflege findet Betreuung hingegen stets nach einem individuellen Konzept statt. Die Pflegekraft stellt die Belange der zu pflegenden Person in den Mittelpunkt.

Pflegebedarf abgedeckt dank 24-Stunden-Pflege – Angehörige fühlen sich entlastet

Das Älterwerden stellt nicht nur für die betroffene Person einen oft schwierigen Prozess dar. Gerade ein erhöhter Pflegebedarf eines Menschen kann für Angehörige zum Kraftakt werden. Nicht selten stellt sich die Frage, ob Angehörige eigene Karriereambitionen und Lebensbedürfnisse zurückstellen sollen. Die Pflege eines Angehörigen bedeutet neben einem Kostenfaktor auch eine Belastungsprobe für das gegenseitige Verhältnis. Deshalb profitieren Angehörige von der 24-Stunden-Pflege.

Weitere Vorteile der 24-Stunden-Pflege – persönliche Wertschätzung

Viele Unternehmen aus dieser Branche kooperieren bspw. mit Pflegekräften aus Osteuropa. Viele der MitarbeiterInnen weisen ausgezeichnete Deutschkenntnisse auf. Sie unterstützen nicht nur bei der Körperpflege oder im Haushalt – oftmals werden sie zu einer wichtigen persönlichen Bezugsperson. Zusammen mit der älteren Person führen sie bei Wunsch die Freizeitgestaltung durch. Vom Lesen, Spazierengehen oder dem Spielen von Gesellschaftsspielen sind viele Aktivitäten denkbar. Sie richten sich nach den Wünschen der zu pflegenden Person. So viel Zeit miteinander schafft Nähe und Vertrauen.

Bezahlbarer Service – die 24-Stunden-Pflege hat einen Preisvorteil

Eine gute und tragfähige Pflege, bei der eine persönliche Beziehung entsteht, muss nicht sehr teuer sein. Polnische Pflegekräfte kosten oftmals weniger als die Unterbringung im Altenheim. Zwar bezuschusst die Krankenkasse diese Hilfe nicht gesondert, jedoch bietet sich eine Finanzierung über das Pflegegeld an. Kosten der 24-Stunden-Pflege bei Bayernpflege richten sich u.a. nach den Deutschkenntnissen der Pflegerin oder des Pflegers.

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