Adorno und die Medien

Wissen & Buch // Artikel vom 13.12.2019

Adorno und die Medien

Er ist wieder lauter geworden.

Der düstere Ton von Adorno, mit dem er die Strukturen und Mechanismen der Kulturindustrie und Massenmedien vor allem von den 40ern bis 60ern sezierte, findet Anklang angesichts des Grundrauschens von Fake News, Big Data und digitalem Populismus. Zum 50. Todestag des Soziologen, Philosophen und Kulturkritikers richtet die HfG ein Symposium aus, das drei Themen im Fokus hat.

Es geht um Adornos ambivalentes Verhältnis zu den Gefahren und Potenzialen neuer Medien, die Auswirkungen seiner Theorie auf die Medientheorie der Jahrzehnte nach seinem Tod und die aktuelle Relevanz seiner kritischen Theorie in der zeitgenössischen Kritik digitaler Kultur.

Mit Keynotes zu Gast sind Josef Früchtl (Uni Amsterdam), Christian Fuchs (Uni Westminster), Samir Gandesha (Simon Fraser Uni Vancouver), Angela Keppler (Uni Mannheim) und Christiane Voss (Bauhaus-Uni Weimar). Im Rahmen der Konferenz zeigt das ZKM die Ausstellung „Adorno und die Medien“. -fd

Fr, 13.12., 14-21.30 Uhr; Sa, 14.12., 9.30-18 Uhr, ZKM-Medientheater & HfG, Großes Studio, Karlsruhe

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