Angstfrei leben: Die besten Tipps für eine stabile Psyche

Wissen & Buch // Artikel vom 04.12.2020

Foto: pixabay.com/photos/fantasy-spirit-nightmare-dream-2847724

Jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst.

Das ist auch gut und nützlich, denn Angst ist ein Gefühl, dass uns vor Gefahren warnt und somit vor Unfällen schützen kann. Problematisch werden Angstgefühle erst dann, wenn sie unbegründet immer wieder auch in harmlosen Situationen auftauchen. Wer unter chronischen Angstzuständen leidet, gewöhnt sich vielleicht ein ungesundes Ess- oder Hungerverhalten an, schläft schlecht und wird von seiner Umwelt anders wahrgenommen. Besonders schlimm ist es für die Betroffenen, wenn sie unterwegs einfach so eine Panikattacke erleiden. Dabei kann der ganze Körper zittern, die Person bricht zusammen und ist zeitweise nicht nur orientierungslos, sondern auch kaum noch ansprechbar. In einer solchen Situation wird häufig von aufmerksamen Passanten ein Notarzt gerufen, da die Symptome bei starker und plötzlicher Angst für Außenstehende nicht eindeutig zu erkennen sind und auf andere Erkrankungen hindeuten können. Im folgenden Artikel erhalten Sie eine Menge an Tipps, um eine akute Panikattacke zuverlässig vermeiden zu können – und zwar ganz ohne belastende Antidepressiva!

Das meint der Arzt bei chronischer Angst

Zuständig ist ein Nervenarzt, der zunächst eine ausführliche Patientenanamnese durchführen wird. Da Allgemein- und Fachärzte aufgrund der Defizite in der deutschen Gesundheitsversorgung aber auch immer weniger Geld bekommen, bleibt für den einzelnen Patienten oftmals viel zu wenig Zeit. Den meisten Angstpatienten ist ferner mit einer Therapiestunde von nur 45 Minuten pro Woche kaum geholfen, da gerade irrationale, ständig wiederkehrende Angst tief in der Seele der Betroffenen verwurzelt ist. Die Diagnose „Angst“ geht dann oft einher mit dem Verordnen von Psychopharmaka, welche die Stimmung aufhellen und über das Endocannolsystem im Gehirn Ängste einfach ausschalten sollen. Der Nachteil dieser für Mediziner besonders einfachen Form der Angsttherapie ist, dass mit der Zeit immer höhere Dosen von den Betroffenen eingenommen werden müssen. Außerdem verursachen die meisten Antidepressiva Abhängigkeitserscheinungen und dürfen daher nicht so einfach wieder abgesetzt werden. Im schlimmsten Fall kommt es dann, nämlich zum Suizid.

Alternative Behandlungsformen bei chronischen Angstzuständen

Auf der Internetsite „Mein Weg aus der Angst“ finden sich vielerlei praktische Tipps und Ratschläge gegen Angstzustände. Dabei werden natürliche Therapieformen aus der Pflanzenheilkunde diskutiert, CBD Öl hat sich in vielen Fällen nebenwirkungsfrei gegen Depressionen und psychische Störungen bewährt. Dass es bei der Einnahme von Cannabidiol zu keiner Zeit zu einer Gefährdung der Gesundheit kommt, urteilte unlängst im November 2020 der Europäische Gerichtshof aus Luxemburg. Aber nicht nur Nahrungsergänzungsmittel können dazu beitragen, sich von Angst dauerhaft zu befreien. Auch ein gesundes Maß an Bewegung setzt Prozesse im Stoffwechsel in Gang, die dazu führen, ängstliche Gefühle im Keim zu ersticken. Gleichzeitig entwickeln ängstliche Personen ein besseres Selbstbild und üben durch regelmäßige Trainingseinheiten die Körperbeherrschung ein, die auch durch die nächste Panikattacke hindurch hilft, ohne dass es von außen für jeden Menschen sichtbar wird.

Aminosäuren gegen die Angst: Kleine Helferlein für einen angstfreien Alltag

Mit Aminosäuren lässt sich gezielt in den Stoffwechsel eingreifen. Wie auch Antidepressiva und andere Psychopharmaka gelangen Aminosäuren aus frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln über den Blutkreislauf in das Gehirn und alle Organe, wo sie ihre regulierende und wohltuende Wirkung entfalten können. Nicht immer lassen sich Angstzustände weg therapieren, denn als Auslöser können auch organische Fehlfunktionen infrage kommen. Gerade bei einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse ist der Hormonhaushalt einer von Angst besessenen Person derartig gestört, dass ein normales Leben ohne Hilfe von außen nur schwer oder aber gar nicht mehr möglich ist. Sollen CBD, Aminosäuren oder andere natürliche Stoffe gegen die Angst eingenommen werden, sollte dies in jedem Fall mit dem behandelnden Neurologen oder Psychiater abgesprochen werden. Viele Antidepressiva werden nämlich verstärkt oder aber abgeschwächt, wenn mit natürlichen Stoffen in Stoffwechselvorgänge eingegriffen wird. Die synthetischen Präparate, welche übrigens durch die Bank weg nur mit einer Verordnung vom Arzt erhalten werden können, bergen dann diverse Gefahren für die Gesundheit der Angstpatienten. Medikamente verschreiben darf übrigens in Deutschland nur ein ausgebildeter Mediziner, was auf die meisten Psychologen nicht zutrifft. Psychotherapeut kann jeder werden, egal was für einen Bildungsstand oder Schulabschluss er besitzt! Einen Termin zur Psychotherapie gegen Angst bei einem tatsächlichen Facharzt zu erhalten, grenzt mittlerweile fast an ein Wunder, der Markt an Psychotherapeuten ist aber vielerorts überlaufen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 4 plus 3.

WEITERE WISSEN & BUCH-ARTIKEL





Wissen & Buch // Tagestipp vom 17.12.2020

Die Studienberatung der Hochschule Karlsruhe lädt Studieninteressierte zum virtuellen Beratungsabend.





Wissen & Buch // Tagestipp vom 16.12.2020

Für den „Jugend forscht“-Wettbewerb 2021 in Baden-Württemberg gingen verteilt auf 587 Projekte 1.067 Anmeldungen ein.





Wissen & Buch // Tagestipp vom 13.12.2020

Das Science Center Experimenta ist zusammen mit dem Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung (Natec) ab Januar 2021 Patenunternehmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in Baden-Württemberg.





Wissen & Buch // Tagestipp vom 08.12.2020

Wetterphänomene wie Starkregen oder Hitzetage stehen im Fokus der interaktiven Vorträge am Wissenschaftsdienstag im Dezember.





Wissen & Buch // Tagestipp vom 07.12.2020

Mit seiner Fotoreportage über den Lockdown zwischen 22.3. und 1.6.2020 dokumentiert Gustavo Alàbiso „Karlsruhe in Zeiten von Corona“.