Clever Stauraum schaffen im Schlafzimmer

Wissen & Buch // Artikel vom 04.08.2022

Schlafzimmer (Foto: pixabay.com)

Viele Einrichtungsratgeber weisen darauf hin.

Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe und Entspannung, daher sollte es möglichst leer und aufgeräumt sein. Insbesondere in der Stadt gibt es allerdings viele Menschen, die über einen solchen Ratschlag nur schmunzeln können. Denn in kleinen Wohnungen kann man schlicht und ergreifend nicht darauf verzichten, den Stauraum im Schlafzimmer zu nutzen. Aber es gibt clevere Lösungen, wie man beides unter einen Hut bringen kann.

Auch bei begrenztem Platz muss nicht auf Schlafkomfort verzichtet werden

Schon seit Jahren erfreut sich das Boxspringbett aufgrund seiner Stabilität und des Liegekomforts wachsender Beliebtheit. Wer bei einem solchen Bett nur die wuchtigen Schlafmöbel aus dem Hotelzimmer vor Augen hat, muss allerdings umdenken: Für das private Schlafzimmer kann man sich auch für ein Boxspringbett 160x200 entscheiden. Dieses Format reicht locker für eine, oft auch für zwei Personen. Und selbst auf den Stauraum unter dem Bett muss man bei diesem Möbel nicht verzichten. Ein Boxspringbett mit Bettkasten bietet entweder Platz für Decke und Kopfkissen, wenn das Schlafmöbel tagsüber zum Sofa umfunktioniert werden soll. Alternativ kann man hier aber auch Kleidung oder sonstige Dinge unterbringen.

Helle Farben + Raumtrenner = Platz + Ordnung

Ein Raum wirkt durch dunkle Farben schnell unordentlich. Fällt der Blick jedoch auf weiße Wände und Raumtrenner, die ebenfalls in heller Farbe gehalten sind, wirkt alles ordentlich und aufgeräumt. Dann ist es auch kein Problem, wenn der Stapel mit der frisch gewaschenen Kleidung einmal bis zum nächsten Tag auf der Kommode liegenbleibt.

Kleine Möbel sind praktisch und erfreuen das Auge

Der klassische Schlafzimmerschrank gehört zu den größten Möbelstücken in der Wohnung. Natürlich bietet er jede Menge Stauraum und ist deshalb auch in kleineren Schlafzimmern nahezu unverzichtbar. Dann sollte man sich allerdings für ein Modell in heller Farbe und/oder mit verspiegelter Front entscheiden. Beide Tricks sorgen dafür, dass der Kleiderschrank etwas weniger wuchtig wirkt. Alternativ bietet es sich an, Kleidung auf mehrere kleinere Schränke zu verteilen, auf die der Farb- bzw. Spiegeltrick natürlich ebenfalls zutrifft. Zusätzlichen Stauraum bieten Kommoden und Truhen. Erstere lassen jede Menge Kleidung oder Hausrat in Schubladen bzw. hinter Türen verschwinden, darüber findet sich eine große Ablage- oder Dekofläche. Truhen bieten sich vor allem für großen, sperrigen Inhalt an, etwa für Bettwäsche oder für die dicken Winterjacken. Mit einer schönen Auflage werden sie zu tollen Sitzmöbeln, auf denen man gerne auch mal mit einem guten Buch verweilen kann.

Auch die Fensterwand lässt sich nutzen

Viele Schlafzimmermöbel sind so konzipiert, dass sie an der Fensterwand keinen Platz finden. Das bedeutet allerdings nicht, dass man diese Wand nicht nutzen könnte. Ein offenes Regal lässt sich oft sogar um die Fensteröffnung herumbauen, das Fenster selbst kann zur gemütlichen Sitz- oder Leseecke werden. In einigen Räumen findet sich vor dem Fenster Platz für ein Sofa bzw. einen Sessel, anderswo sind die Wände so dick, dass man sich mit Kissen und Wolldecke einen echten Fensterplatz schaffen kann.

Das Schrankbüro ist der Arbeitsplatz im Schlafraum

Gerne weisen Fachleute darauf hin, dass man das Schlafzimmer nicht als Büro nutzen sollte, da dies der nächtlichen Entspannung zuwiderliefe. Auch hier muss allerdings oft genug improvisiert werden: Wenn anderswo schlicht kein Platz ist, wandert das Homeoffice zwangsweise ins Schlafzimmer. Gerade wenn man sich eine eher kleine Wohnung mit mehreren Personen teilen muss, ist das ebenso der Fall wie im WG-Zimmer. Trotzdem muss man nicht am eigenen Arbeitsplatz schlafen. Spezielle Schränke sind so beschaffen, dass sie nach dem Öffnen einen Computerarbeitsplatz nebst Drucker und wichtigen Aktenordnern zutage fördern. Hier lässt es sich ganz bequem arbeiten, denn man hat alle wichtigen Geräte und Unterlagen sofort griffbereit. Zum Feierabend wird dann nicht nur das Notebook zugeklappt, sondern auch die Schranktüren werden geschlossen. Schon ist das Schlafzimmer wieder ein gemütlicher Raum, in dem man einen entspannten Feierabend und eine erholsame Nacht verbringen kann.

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